Freitag, 21. Dezember 2012

Hinterwäldler



Immer wieder hoffe ich, dass es mir nur so vorkommt, doch leider ist es die Realität. Es ist die Wahrheit, welche sich nicht leugnen lässt und mit der ich mich nicht so einfach abfinden woll sowie schon gar nicht kann. Ich will es einfach nicht.

Es gibt so viele Kunstbanausen, die über Kunst fluchen und einen Blödsinn verzapfen. Sie stellen scheinheilige Behauptungen auf, Verbreiten paranoide und dämliche Gerüchte und bilden sich ein, sie seien Experten. Es sind diese Hinterwäldler, die schlecht über Kunst und Kultur reden, die mich so aufregen.

Samstag, 1. Dezember 2012

Der Tod der Fußballkultur



Im Fußball geht eine Entwicklung von statten, die zwar so manch einen Vorteil bringt, jedoch zum Scheißen ist. Es stirbt die Kultur dieses einzigartigen Sportes, der hierdurch zu dem Wurde, was er ist und prägte. Dank der Kommerzialisierung erlebt der Fußball seinen Niedergang.

Im modernen Fußball fließen zig Millionen. Hunderte Millionen. Vereine zahlen eine ganze Stange Geld für den Erwerb von Spielern, sowie um diese beim Club zu halten. Es werden Gehälter in Millionenhöhe gezahlt. Bis zu 15, 16 Millionen pro Saison.

Ich bin kein Gegner des Profisports. Weiters stört es mich nicht, dass Sportler vom Sport leben können. Aber Gehälter in Millionenhöhe haben nichts mehr mit Fußball zu tun. Schon gar nicht mit Fußballkultur. Es ist der Tod der Fußballkultur.

Montag, 26. November 2012

Drei großartige Schriftsteller



Es gibt und gab viele große Schriftsteller. Aus allen Ländern stammen sie. Österreich, Deutschland, Frankreich, Italien, England, USA und so weiter. Drei von ihnen sind John Steinbeck, Thomas Mann und Hunter S. Thompson.

John Steinbeck
John Ernest Steinbeck wurde am 27. Februar 1902 in Salinas, Kalifornien, USA als Sohn eines Deutschen Mühlenbetriebsleiter und einer irischstämmigen Lehrerin geboren. Er zählt zu den erfolgreichsten Autoren des 20. Jahrhunderts.

Steinbeck interessierte sich schon früh für Literatur und schrieb auch schon in seiner Kindheit Kurzgeschichten. Ab 1919 begann er sein Studium in Englischer Literatur, Geschichte und Journalismus an der Stanford University. In den Semesterferien arbeitete er auf Farmen, Baustellen und in Fabriken. 1924 verließ Steinbeck Stanford ohne Abschluss.

Ein Jahr später ging er für kurze Zeit als Journalist nach New York. 1929 erschien sein erster Roman „Cup of Gold“ (dt.: Eine Handvoll Gold). Im Jahr darauf heiratete er Carol Henning, welche er allerdings Anfang der 40er wieder verließ.

1935 schaffte er mit seinem Werk Tortilla Flat seinen ersten großen Erfolg. Ein Jahr später bekam er von der San Francisco Newes einen Auftrag über eine Artikelserie über Wanderarbeiter aus Oklahoma. Auf diesen Erfahrungen beruhend veröffentlichte er zwei Jahre danach die Novelle „Von Mäusen und Menschen“ und 1939 den Roman „Früchte des Zorns“, für welchen er 1940 mit dem Pulitzer Preis ausgezeichnet wurde.

Von Juni bis Oktober 1943 war er als Kriegsberichterstatter tätig. 1950 heiratete er die Texanerin Elaine Anderson Scott. Vier Jahre später erlitt er während einer Reiße durch Europa einen leichten Schlaganfall. In den 60er Jahren wurde sein Gesundheitszustand immer schlechter, bis er am 20. Dezember 1968 in New York an einem Herzversagen starb.

Sechs Jahre zuvor erhielt er 1962 den Nobelpreis für Literatur.

Thomas Mann
Paul Thomas Mann wurde am 6. Juni 1875 in Lübeck als Sohn des Kaufmanns Thomas Johann Heinrich Mann und Julia da Silva Mann geboren. Er gilt als einer der größten deutschen Schriftsteller.

Thomas Mann hatte vier Geschwister. Sein älteren Bruder, Luiz Heinrich Mann war ebenfalls Schriftsteller. Der zweite Bruder von ihm war der um fünfzehn Jahre jüngere Karl Viktor Mann, der nicht als Schriftsteller tätig war. Seine beiden Schwestern, Julia Elisabeth Therese Löhr-Mann und Carla Auguste Olga Maria Mann, begingen beide Selbstmord.

Im Jahre 1891 starb sein Vater, der im Testament verfügt, dass sein Erbe verkauft und angelegt wird. An das Geld sollte Thomas Mann und seine Geschwister erst mit 21 Jahren heran kommen. Drei Jahre später bricht er die Schule ab und zieht nach München. Im selben Jahr veröffentlicht er seine erste Novelle in einer Zeitschrift.

Zwei Jahre später wird  er 21 und erhält monatlich 180 Goldmark aus dem Vermögen seines Vaters, was ihm ein Leben als freier Schriftsteller ermöglicht. 1900 wird er zum Wehrdienst eingezogen, allerdings wird er schon nach drei Monaten wieder wegen Untauglichkeit entlassen. Ein Jahr später veröffentlicht er dann sein erstes Buch (Budenbrooks), welches ihn sehr bekannt macht.

1904 lernte er Katharina Pringsheim kennen, welche nur Katia genannt wird und heiratet diese am 11.2.1905. Aus dieser Ehe gehen alle seine sechs Kinder, Erika, Klaus, Golo, Monika, Elisabeth und Michael, hervor. Alle von ihnen, außer Michael, waren Schriftsteller. Von seinen sechs Kindern begingen zwei Selbstmord, Klaus und Michael.

Im Jahre 1912 erkrankte Katia Mann an Tuberkulose und wurde in ein Sanatorium eingeliefert, wo sie von ihrem Mann besucht wurde. Thomas Mann war von der Atmosphäre angetan, sodass er durch diesen Ort zu seinem Roman „Der Zauberberg“ inspiriert wurde, welcher allerdings erst 1924 erschien.

Nachdem ersten Weltkrieg und der aus dem hervorgegangene Antisemitismus, vor allem durch die NSDAP, beschloss er 1922 in die liberale Partei Deutsche Demokratische Partei einzutreten.

1929 erhielt er den Nobelpreis für Literatur. Vier Jahre später kam die Machtergreifung Hitlers und Thomas Mann emigrierte ins Ausland. Zuerst nach Frankreich und erhielt später die tschechoslowakische Staatsbürgerschaft, dass ihn selbst wunderte. Nach dem Anschluss Österreich an Deutschland im Jahre 1938 ging Thomas Mann mit seiner Familie in die USA, wo er während des zweiten Weltkrieges die Radiosendung „deutsche Hörer“ moderierte, welche in den Staaten aufgenommen und von England aus nach Deutschland übertragen wurde.

Erst 1952 kehrte Thomas Mann nach Europa zurück und lebte bis zu seinem Tod am 12. August 1955 in der Schweiz.

Zu seinen wichtigsten Werken zählen unteranderen:
  • Buddenbrooks
  • Königliche Hoheit
  • Der Zauberberg
  • Lotte in Weimar

Hunter S. Thompson
Hunter S. Thompson, Schriftsteller und Journalist, war einer der größten Ikonen der Hippie-Bewegung. In zwei Monaten ist nun sein vierter Todestag, doch er ist weiterhin unvergesslich. Als einer der bekanntesten Vertreter des New Journalism neben Tom Wolfe, gehörte Thompson zu den wichtigsten Journalisten des zwanzigsten Jahrhunderts.

Hunter Stockton Thompson wurde am 18. Juli 1937 in Louisville, Kentucky geboren. Nachdem er aus dem Armeedienst ausschied, begann er ende der 50er Jahre als Sportjournalist zu arbeiten. Später war Thompson als Südamerika-Korrespondent in Peru, Kolumbien und Brasilien unterwegs. Ende der 60er gehörte er zu den ersten Autoren des Rolling Stone Magazins und widmete sich ab den 70er Jahren verstärkt der Politik zu.

Thompsons erstes Buch, „Hell`s Angels“, erschien 1967 und beschäftigte sich als erster mit den Motorradgangs Kaliforniens, in dem er ein Jahrlang mit den Hells Angels unterwegs war.

Weitere seiner Werke sind unter anderem:
·        Fear and Loathing in Las Vegas (1971)
·        Better than Sex (1995)
·        The Rum Diary. A Novel (1999; geschrieben 1959)
·        Kingdom of Fear (2003)

Hunter S. Thompson entschied sich am 20. Februar 2005 für einen Freitod, in dem er sich selbst erschoss. In seinem Abschiedsbrief an seine Frau schrieb er Folgendes:
„Die Footballsaison ist vorbei
Keine Spiele mehr. Keine Bomben mehr. Kein Laufen mehr. Kein Spaß mehr. Kein Schwimmen mehr. 67. Das ist 17 Jahre nach 50. 17 mehr als ich brauchte oder wollte. Langweilig. Ich bin nur noch gehässig. Kein Spaß - für niemanden. 67. Du wirst gierig. Benimm dich deinem hohen Alter entsprechend. Entspann' dich - es wird nicht wehtun.“

Dem Wunsch Thompsons zu Folge wurde seine Asche per Rakete in alle Winde zerstreut. Als Kanonier betätigte sich sein langjähriger Freund Johnny Depp, der von Thompson immer nur als „Colonel“ bezeichnet wurde. Zusätzlich verfügte er, dass die Gäste auf seiner Trauerfeier mit Gummipuppen tanzen sollten.

Samstag, 24. November 2012

Larry Hagman verstorben



Gestern verstarb der US-Schauspieler Larry Hagman an seinem Krebsleiden im Medical City Dallas Hospital. Der aus Fernsehserien wie „Dallas“ und „Bezaubernde Jeannie“ bekannte Schauspieler wurde 81 Jahre alt. Er galt als einer der besten und beliebtesten Seriendarsteller seiner Zeit.

Freitag, 23. November 2012

Ein wichtiges Thema interessant Verpackt



Das Schuberttheater in der Währingerstraße 46 zeigt momentan das Stück „F. Zawrel – Erbbiologisch und sozial minderwertig“ von Simon Meusburger und Nikolaus Habjan. Erzählt wird die Geschichte des Friedrich Zawrel, der in den dreißiger Jahren des 20. Jahrhunderts aufwächst und in den Vierzigern am Spiegelgrund landet. Dort ist er dem Dr. Gross ausgesetzt und Zawrel erlebt die furchtbarste Zeit seines Lebens.

Das Stück, welches mit dem Nestroy-Preis in der Kategorie Off-Produktion erhielt, erzählt das Leben einer interessanten Person mit Puppen. Es verpackt ein wichtiges Thema auf eine neue und geniale Art. Daher ist das Figurendrama „F. Zawrel – Erbbiologisch und sozial minderwertig“ ein sehenswertes Stück, welches sich lohnt gesehen zu werden.

Freitag, 16. November 2012

Was bleibt den Künstlern?



Ich finde es immer wieder zum Kotzen wie schlecht Künstler behandelt werden und rein gar nichts für ihre Werke bekommen. Es ist eine Schande, dass großartige Frauen und Männer geniale Werke, Gemälde, Zeichnungen, Romane, Gedichte, Skulpturen und so weiter, schaffen und nicht hiervon leben können. Sie stecken so viel Energie hierhinein und haben keinen Nutzen davon.

Auf dieser Welt gibt es so viele talentierte Menschen. In so vielen schlummert ein Künstler, der hinaus will und großes schaffen möchte. Jedoch wird es ihnen verweigert. Sie können sich ein Künstlerleben nicht leisten und müssen stattdessen ihre Energie für eine andere Scheiße verschwenden. Dies ist eine Schande.

Und so bleibt es beim Alten. Talente in Malerei, Literatur, Musik, Schauspiel, Bildhauerei und Co bleiben ungenützt und vegetieren dahin. Sie haben fast keine bis gar keine Chance ihre Kreativität freien Lauf zu lassen und schmachten ein unbefriedigendes Leben, welches keiner von ihnen verdient hat.

Währenddessen schmeißt man Idioten das Geld nur nach. Fußballer, die ein bisschen mit einem Ball herum spielen, bekommen Jahresgehälter in Millionenhöhe. Versnobte hirnlose Muttersöhnchen verdienen sich dank Freunderlwirtschaft dumm und dämlich. Psy (bekannt durch seinen Song „Gangnam Style“) verdient zig Millionen. Hirnlose Spinner verdienen durch dumme Castingshows (Die große Chance, DSDS, etc.) eine menge Kohle. Aber für Künstler bleibt natürlich nichts übrig.

Dienstag, 13. November 2012

Ein literarisches Genie



Der amerikanische Schriftsteller John Ernest Steinbeck wurde am 27. Februar 1902 in Salinas, Kalifornien, USA als Sohn eines Deutschen Mühlenbetriebsleiter und einer irischstämmigen Lehrerin geboren. Er zählt zu den erfolgreichsten Autoren des 20. Jahrhunderts, sowie zu den bedeutendsten Literaturnbelpreisträgern.

Steinbeck interessierte sich schon früh für Literatur und schrieb auch schon in seiner Kindheit Kurzgeschichten. Ab 1919 begann er sein Studium in Englischer Literatur, Geschichte und Journalismus an der Stanford University. In den Semesterferien arbeitete er auf Farmen, Baustellen und in Fabriken. 1924 verließ Steinbeck Stanford ohne Abschluss.

Ein Jahr später ging er für kurze Zeit als Journalist nach New York. 1929 erschien sein erster Roman „Cup of Gold“ (dt.: Eine Handvoll Gold). Im Jahr darauf heiratete er Carol Henning, welche er allerdings Anfang der 40er wieder verließ.

1935 schaffte er mit seinem Werk Tortilla Flat seinen ersten großen Erfolg. Ein Jahr später bekam er von der San Francisco Newes einen Auftrag über eine Artikelserie über Wanderarbeiter aus Oklahoma. Auf diesen Erfahrungen beruhend veröffentlichte der Autor zwei Jahre danach die Novelle „Von Mäusen und Menschen“ und 1939 den Roman „Früchte des Zorns“, für welchen er 1940 mit dem Pulitzer Preis ausgezeichnet wurde.

Von Juni bis Oktober 1943 war er als Kriegsberichterstatter tätig. 1950 heiratete er die Texanerin Elaine Anderson Scott. Vier Jahre später erlitt er während einer Reiße durch Europa einen leichten Schlaganfall. In den 60er Jahren wurde sein Gesundheitszustand immer schlechter, bis er am 20. Dezember 1968 in New York an einem Herzversagen starb.

Sechs Jahre zuvor erhielt er 1962 den Nobelpreis für Literatur.

Sonntag, 11. November 2012

Ein Gegenstand namens Buch



Es gibt da etwas, dass viele nicht mehr kennen. Was auch so manch ältere Person niemals kannte. Und dieses Ding, dieser Gegenstand, besteht aus Papier. Aus vielen Zetteln, die mit so seltsamen Zeichen bedruckt sind, welche man als Buchstaben bezeichnet. Gemeinsam mit vielen weiteren Zetteln, die zusammengebunden sind, nennt man sie ein Buch.

Dieser Gegenstand mit dem Namen Buch bietet sehr viel. Angefangen von spannenden Geschichten über Morde, Liebe, Hass, Dekadent und vielem mehr, bis hin zu interessanten Informationen über Medizin, Physik, Chemie, Geschichte, Biologie, Geographie und all den anderen Wissenschaften. Es ist daher ein intelligenter Zeitvertreib und eine Alternative zu Fernsehen, Videospielen und all dem anderen idiotischen Mist für hirnlose Menschen.

Es gibt und gab viele gute Autoren, die spannende Bücher schrieben und schreiben. Bücher, die es Wert sind, gelesen zu werden, denn es stellt keine Zeitverschwendung dar, sondern eine wahre geistige Befriedigung. Es lohnt sich ein Werk von Autoren wie Goethe, Schiller, Mann, Schnitzler, Steinbeck, Miller, Joyce und Co zur Hand zu nehmen, es auf zu klappen und eine Seite nach der anderen zu lesen.

Donnerstag, 1. November 2012

Der Niedergang der Musikindustrie



Jedes Mal wenn ich das Radio einschalte und ein neu erschienenes Lied höre, wird mir klar, dass die Musikindustrie zum Scheißen ist. Es kommt einfach keine gute Musik mehr auf den Markt, die einen mitreist und in ihren Bann zieht. Diese Zeiten, so scheint es mir und wird mir immer wieder aufs Neue bewusst, sind längst vorbei.

Eine Studie, die erst vor wenigen Monaten erschienen ist, besagt, dass die Musik immer eintöniger wird. Es wurde festgestellt, dass immer weniger Akkorde in den Liedern zu finden sind und somit der Abwechslungsreichtum in den letzten Jahrzehnten deutlich abgenommen hat. Dies ist eine traurige Tatsache.

Weiters fehlen der Musikindustrie Größen, die etwas Neues erschaffen und eine Art Revolution mit ihren Songs erzeugen. Es fehlen Menschen wie Louis Armstrong, Jim Morrison, Elvis Presley, Kurt Cobain und so weiter. Derartige Helden der Musikgeschichte gibt es nicht mehr. Und solange es solche Personen nicht wieder hervorgebracht werden, wird die Musikindustrie weiter nieder gehen.

Dienstag, 30. Oktober 2012

Schatzkammer



Im ältesten Teil der Hofburg findet man die Schatzkammer, die zu den bedeutendsten der Welt gehört. Hier kann man so einige Schätze aus der Zeit der Monarchie bewundern. Eines dieser Stücke ist die Krone Kaiser Rudolfs II.

Weitere bewundernswerte Gegenstände sind die Wiege des Königs von Rom, Achatschale, Kreuznagelreliquiar, Krönungsmantel, die Reichskrone, Burgundischer Hofbecher und vieles mehr. Auf jeden Fall lohnt sich ein Besuch in der Schatzkammer.
Nähere Informationen gibt es im Internet: http://www.wiener-schatzkammer.at/

Sonntag, 28. Oktober 2012

Auch die kleinen Bühnen sind gut



Wien ist für seine Theater bekannt. Vor allem für die Großen wie Volkstheater, Akademietheater, Theater in der Josefstadt, Theater an der Wien und andere. Aber Wien hat auch sehr viele kleine Bühnen, die ebenfalls eine gute Leistung erbringen. Es sind Theater mit einem geringen Budget, aber mit guten Schauspielern und hervorragenden Stücken. Dies sind zum Beispiel das Theater Spielraum, Wiener Metropol, Komödie am Kai, Schubert Theater und viele weitere.

Sonntag, 21. Oktober 2012

Der Rathausmann und seine Bedeutung



Heute vor 130 Jahren wurde am mittleren Turm des Wiener Rathauses der Rathausmann aufgesetzt. Hierbei handelt es sich um eine 5,4 Meter hohe Kupferfigur. Sie hat ein Gewicht von 1800 Kilogramm und stellt einen Ritter mit Fahne dar.

Als das Rathaus im neunzehnten Jahrhundert erbaut wurde, äußerte der damalige Kaiser, Franz Joseph I., gegenüber Friedrich von Schmidt, dem Architekten des Rathauses, den Wunsch, dass dieses neue Gebäude nicht höher als die Votivkirche sein sollte. Schmidt kam diesem Wunsch nur zum Teil nach. Er ließ den höchsten Turm des Rathauses einen Meter kleiner bauen als die Votivkirche. Jedoch setzte Friedrich von Schmidt dort den Rathausmann drauf. Somit war das Rathaus höher als die Votivkirche.

Montag, 1. Oktober 2012

Dirk Bach ist tot



Der deutsche Komiker Dirk Bach starb heute in seiner Wohnung in Berlin. Trotz der Wiederbelebungsversuche der Sanitäter, starb der Fernsehkomiker im Alter von 51 Jahren. Dirk Bach wirkte in der RTL-Sendung "Ich bin ein Star - Holt mich hier raus!" und bei "Schillerstraße" von Sat1.

Freitag, 28. September 2012

Weshalb Künstler es schwer haben



Künstler haben es wirklich nicht leicht. Vor allem nicht in Österreich. Nicht nur, dass man ihnen wenig Beachtung schenkt und sie daher kaum Geld verdienen, sondern auch noch weil es kaum Fördermöglichkeiten gibt.

Ein Künstler, egal ob Maler, Schriftsteller, Bildhauer, Schauspieler oder was auch immer, verdient nicht viel. Er oder sie kann froh sein, wenn es zum Leben reicht. Sofern man dieses Glück, dieses Privileg genießen kann. Denn die Mehrheit aller Künstler und Künstlerinnen benötigt einen Brotberuf um der eigenen Kunst überhaupt nachgehen zu können.

Bei den Förderungen gibt es zwei Probleme. Das eine besteht darin, dass es von diesen nur wenige und geringe gibt, sowie, dass es zu viele Künstler gibt, die eine benötigen. Und das andere Problem besteht darin, dass die Mehrzahl der Förderungen nach einem politischen Standpunkt vergeben wird. Dies heißt, dass wenn ein Künstler das falsche Parteibuch hat, keine Förderung erhält.

Somit schaut es für Kunstschaffende nicht einfach aus. Sie haben es verdammt schwer. Aber dies ist leider kein österreichisches Problem. Es sieht anderswo auch nicht deutlich besser aus.

Sonntag, 2. September 2012

Wenn die Dummheit um sich greift



Man braucht keine Umfragen, Statistiken oder wissenschaftlichen Untersuchungen um heraus zu finden, was in der heutigen Zeit die Lieblingsbeschäftigung ist. Es ist das Fernsehen. Auch bekannt als die Verdummungsmaschine.

Eine Verdummung? Ja, die findet statt. Und das Fernsehen hilft da nicht nur mit. Es unterstützt und fördert diesen Trend so gut es geht.

Na ja, es profitiert auch davon. Nur ein dummes Publikum schaut jeden Müll. Daher auch die vielen Realityshows und Sendungen für und von Asozialen.

Im Gegenzug verlieren anständige Sendungen. Sie wie gutgemachte und informierende Dokumentationen sowie Filme. Auch Serien mit Niveau.

Aber auch andere Beschäftigungsarten gehen den Bach runter. Allen voran das Lesen. Ebenso das Theater. Ganz zu schweigen von Kunst und Kultur im Allgemeinen. Auch die Wissenschaft ist betroffen.

Samstag, 1. September 2012

Ein Fotobuch mit besonderen Aufnahmen



Im Juni dieses Jahres erschien auf dem deutschsprachigen Markt ein besonderes Buch. Es handelt sich dabei um ein Fotobuch des amerikanischen Fotographen Milton Greene. Hierin finden sich Bilder von Marilyn Monroe. Daher auch der Titel: Milton`s Marilyn.

Es sind nicht irgendwelche Fotos. Nein. Es handelt sich um Aufnahmen, die Milton Greene zu Lebzeiten nicht veröffentlichte. Erst nach seinem Tod und eines Jahrelangen Erbschaftsstreites, konnten diese Fotos 1994 veröffentlicht werden. Und nun sind diese auch im deutschsprachigen Raum.

Montag, 27. August 2012

Kunst ist Wertvoll


Immer wieder frage ich mich, ob Kunst noch einen Wert hat. Ob es noch Leute gibt, und vor allem noch wie viele, die in Kunst, aber auch in Kultur, noch einen Wert sehen und sich hierfür begeistern und interessieren.

Jedoch muss man sich andere Fragen stellen. Man muss ergründen, ob und wie sehr Kunst einen Wert hatte. Stand es jemals besser mit Schauspiel, Literatur, Malerei und Co? Gab es diese Zeit, oder ist dies bloß ein jämmerlicher Vorwurf von Künstlern, die sich nicht damit abfinden können, das ihr Tun, Wirken und Schaffen zu Lebzeiten niemals die Anerkennung finden wird, die es ihrer Ansicht nach verdient? Kann es das sein?

Ich denke, dass es die Kunst schon immer schwer hatte. Abgesehen von einer kleinen Elite, die schon vor dem Ableben Erfolg hatten, wurden Künstler nie wirklich gewürdigt. Und so wie es schon in vergangenen Tagen war, wird es auch in der Zukunft sein.

Sonntag, 26. August 2012

Schloss Hof


Schloss Hof, einst Sommerresidenz von Prinz Eugene, ist ein wunderbares Ausflugsziel. Die schön eingerichteten und überaus sehenswerten Räumlichkeiten des Schlosses sind unvergesslich. Auch der Barockgarten mit seinen sieben Terrassen lässt sich sehen.

Nähere Informationen unter: http://www.schlosshof.at/cms/index.php

Montag, 20. August 2012

Tony Scott ist tot


Eine große Legende des Films ist kürzlich von uns gegangen. Tony Scott, Macher von Streifen wie „Top Gun“ und „Der Staatsfeind Nr. 1“, nahm sich im Alter von 68 in Los Angeles das Leben.

Samstag, 18. August 2012

Wenn die Freiheit der Kunst nicht gegeben ist


Wenn man in Russland als Künstler das System kritisiert, wird man eingesperrt. Künstler, die die russisch-orthodoxe Kirche, bzw. dessen religiöse Führer kritisieren, kommen in den Knast. Wer Anti-Putin Musik, Literatur oder Gemälde herstellt, findet sich im Gefängnis wieder. Dies ist die russische Version von freier Kunstgestaltung.

Daher ist es nicht verwunderlich, dass die drei Frauen von Pussy Riot schuldig gesprochen wurden. Das Einzige, was unerwartet kam, ist das die Musikerinnen nicht die Höchststrafe erhielten. Aber dies ändert nichts daran, dass zwei Jahre Straflager ungerecht, hart und eine unmenschliche Strafe sind.

Aber Russland ist nicht das einzige Land, wo die freie Ausübung von unabhängiger Kunst mit Füßen getreten wird. Es gibt viele Länder, bzw. zu viele Länder, wo kritische Künstler verfolgt und weggesperrt werden. China, Nordkorea und der Iran sind nur wenige und die prominentesten Beispiele.

In ganz Europa ist die freie und unabhängige Ausübung von Kunst gesichert und gegeben. In ganz Europa? Nein, es gibt Länder die sich widersetzen. Zum einen wäre da das Autoritärregierte Weisrussland. Weiters auch der Vatikan, wo nur kirchliche, bzw. kirchenfreundliche Kunst geduldet wird.

Donnerstag, 16. August 2012

35 Jahre nach Elvis


Heute vor 35 Jahren starb einer der größten Musiker aller Zeiten. Nicht erst nach seinem Tod, sondern zu Lebzeiten nannte man Elvis Presley den King of Rock`n`Roll. Der aus Mississipi stammende Musiker wäre heute 77 Jahre alt. Weiters wirkte Presley in 35 Filmen mit.

Auch wenn Elvis längst tot ist, lebt er in uns allen weiter. Seine Musik ist unvergesslich und noch immer genauso gut wie vor 35 Jahren. Und eins steht fest: Die Welt vermisst ihn.

Sonntag, 12. August 2012

Das Aussterben der Kunst


In meiner Umgebung leben lauter Kulturbanausen. Ich finde das schrecklich. Es ist störend und eine furchtbare Qual. Aus diesem Grund habe ich mit den meisten Menschen in meiner Umgebung kaum Gesprächsthemen. Wenn nicht sogar keine. Ich weis beim besten Willen nicht, worüber ich mich mit diesen Personen unterhalten soll. Ihre Themen interessieren mich nicht, und meine langweilen diese.

Und leider ist dies auch so mit den Menschen, die ich an den verschiedenen Orten kennen lerne. Es gibt kaum Leute mit den Interessen Kunst und Kultur.
Stumpft die Menschheit ab? Oder war sie schon immer so? Ich weis es nicht. Aber eines ist mir klar, die Kunst rückt immer weiter in den Schatten und weicht der Verblödung. Und irgendwann ist sie in Vergessenheit geraten.

Freitag, 10. August 2012

Was Schreiben bedeutet


Das Schreiben macht mir nichts weiter als Arbeit und es ist verdammt stressig. Aber ich brauche es. Ich liebe es einfach und könnte ohne dem Schreiben nicht leben. Eine Leben ohne Kurzgeschichten, Gedichten oder anderen Texten könnte ich mir nicht vorstellen. Ich würde lieber sterben, als nie wieder Schreiben zu können oder zu dürfen. Es ist eine Sucht von der ich nicht mehr weg komme.

Ich hatte Mal den Gedanken das Schreiben auf zu geben, da ich keinen Erfolg hatte. Doch ich konnte nicht. Es erschien mir so, als würde es dann keinen Grund mehr geben noch weiter im Leben zu verweilen. Immerhin ist es mein Leben und demnach ein Teil von mir. Und das heißt, ich kann es nicht aufgeben. Das kann nur der Tod.

Sonntag, 5. August 2012

50 Jahre nach Marilyn Monroe


In den 50er und frühen 60er Jahren war Marilyn Monroe der wohl größte Filmstar. Ihr Ruhm war so groß, wie noch nie zu vor bei einem Menschen. Kein Wunder, dass sie als einer der bedeutendsten Filmschauspielerinnen sowie glanzvoller Star in die Geschichte einging.

Die Blondine, die durch Filme wie „Ich tanze mich in dein Herz“, „Niagara“, Blondinen bevorzugt“, „Wie angelt man sich einen Millionär?“ und „Manche Mögens heiß“ und ihr Happy Birthday Lied für John F. Kennedy berühmt wurde, starb heute vor genau 50 Jahren an einer Barbituratüberdosis. Ob Mord, Selbstmord oder gar ein Unfall war, bleibt bis heute ungeklärt. Eins steht fest: Ihr tot stürzte die Welt in Trauer und beendete ein glanzvolles Zeitalter. Aber ihr Name bleibt Unsterblich.

Samstag, 4. August 2012

Weil lesen wichtig ist


Immer wieder erlebe ich, dass das Interesse an Literatur abnimmt. Es ist nicht einfach nur Schade, sondern schädlich. Lesen ist die einfachste Art und Weise Bildung zu erhalten. Günstig ist es auch. Und an Literatur zu kommen, stellt auch keine Schwierigkeiten dar. Es gibt öffentliche Büchereien in jedem Bezirk, Buchhandlungen und natürlich die öffentlichen Bücherschränke.

Dennoch sinkt das Interesse an Literatur. Dabei stellt es eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung da. Und es ist auch die bessere Alternative zu Fernsehen und Videospielen.

Lesen ist nicht einfach nur Bildung und eine Freizeitbeschäftigung. Es ist Kunst und Kultur. Lesen ist, was unter anderem den Menschen ausmacht. Was ihn vom Tier unterscheidet.

Mittwoch, 1. August 2012

Wie verschieden das Leben sein kann


Im T.C. Boyles Roman „America“, erstveröffentlicht 1995, treffen zwei Welten aufeinander. Zum einen die des armen aus Mexiko stammenden Candido und zum anderen des Vorstadtbewohners Delaney.

Candido, der mit seiner schwangeren Frau America illegal in die Vereinigten Staaten kam, trifft ganz unvorhergesehen auf einen Amerikaner. Er war gerade auf dem Weg zur Arbeitsvermittlung um dort einen Eintagsjob für drei Dollar die Stunde zu ergattern, als Delaney ihn versehentlich mit dem Auto anfährt. Anstatt den Mexikaner zu einem Arzt zu bringen, was dieser selbst ablehnt, steckt ihm Delaney zwanzig Dollar zu und lässt diesen zurück.

Von da an nimmt die Geschichte seinen Lauf. Boyle beschreibt zum einen das harte Leben von illegalen Einwanderern, die nur mit viel Glück einen mies bezahlten Job bekommen. Auf der anderen Seite stehen Delaney und eine kleine Vorstadtsiedlung bei Los Angeles, wo aus einer Mücke ein Elefant gemacht wird.

T.C. Boyle beschreibt auf eine eindrucksvolle Art und Weise, wie verschieden das Leben der Menschen in derselben Gegend sein kann. Hart, unfair und voller Leid bei den einen sowie Wohlstand und unbedeutende Probleme bei den anderen. Es ist ein lesenswertes Buch, welches einem nicht so schnell aus dem Kopf geht.

Sonntag, 29. Juli 2012

Der Wert von Kunst


Hin und wieder frage ich mich, ob Kunst noch einen Wert hat. Ob es noch Leute gibt, und vor allem noch wie viele, die in Kunst, aber auch in Kultur, noch einen Wert sehen und sich hierfür interessieren.

Jedoch muss man sich andere Fragen stellen. Man muss ergründen, ob und wie sehr Kunst einen Wert hatte. Stand es jemals besser mit Schauspiel, Literatur, Malerei und Co? Gab es diese Zeit, oder ist dies bloß ein jämmerlicher Vorwurf von Künstlern, die sich nicht damit abfinden können, das ihr Tun, Wirken und Schaffen zu Lebzeiten niemals die Anerkennung finden wird, die es ihrer Ansicht nach verdient? Kann es das sein?

Ich denke, dass es die Kunst schon immer schwer hatte. Abgesehen von einer kleinen Elite, die schon vor dem Ableben Erfolg hatten, wurden Künstler nie wirklich gewürdigt. Und so wie es schon in vergangenen Tagen war, wird es auch in der Zukunft sein.

Samstag, 28. Juli 2012

Literaten sind die einzigwahren Helden!


Zähl doch Mal zwanzig österreichische Schriftsteller auf! Ich kann es nicht. Und ich bin ein Mensch, der gerne und viel liest. Ich komm vielleicht auf sieben oder acht Literaten aus Österreich, wenn ich es tatsächlich versuchen würde die heimischen Schriftsteller und Dichter auf zu zählen. Mehr nicht. Allerdings kenn ich von anderen Ländern deutlich mehr. Und die Ausrede, dass die betreffenden Länder größer sind und mehr Einwohner haben, zählt da nicht. Diese Tatsache, dass niemand in Österreich zwanzig heimische Schriftsteller aufzählen kann, liegt vor allem daran, dass hier die Literaten zu wenig gefördert werden. Stattdessen schiebt man das Geld Freunden in den Arsch. Und in den ORF, der wenn dieser ein privatrechtliches Unternehmen wäre, schon längst in Konkurs gegangen wäre. Aber für Schriftsteller, Dichter und Dramatiker ist kaum bis gar kein Geld vorhanden. Das sollte sich langsam ein Mal ändern. Immerhin sind es Literaten, die wirklich die Unsterblichkeit erlangen. Also zeigen wir Ihnen unsere Ehrerbietung und unseren Dank für ihre großartigen Schriften. Fördert und ehrt sie!

Mittwoch, 25. Juli 2012

Das Internet kastriert die Sprache


LOL, BB, AFK, FYI, GG, GJ, IRL und Co beherrscht unsere Sprache im Netz. Aber nicht nur da. Mittlerweile auch schon im realen Leben. Bei Konversationen von Angesicht zu Angesicht. Und es wird immer mehr. Nicht nur, dass wir keine ganzen Wörter mehr benützen, es entfällt auch noch jegliche Grammatik, Rechtschreibung und leider auch zum Teil die Satzstellung.

Das ganze ist peinlich und ist für jegliche Sprache, egal ob Deutsch, Englisch und andere, nichts weiter als eine Kastration der Sprache. Die letzten Tausend Jahre entwickelte sich die Sprache weiter. Aber seit dem Aufkommen des Internets stumpft sie weiter ab. Wir stießen unserer eigenen Sprache einen Pfahl in die Brust und bohren diesen jeden Tag weiter hinein. Hin und wieder drehen wir diesen um den Todeskampf unserer Kommunikationsmethode qualvoller zu machen.

Samstag, 21. Juli 2012

Lesen


Während alle vor der Glotze hocken, sitze ich irgendwo gemütlich herum und lese ein Buch. Mir ist es egal, an welchen Ort ich mich mit einem guten Roman befasse. Sei es zu Hause, in einem Cafe oder in einem öffentlichen Verkehrsmittel. Ich lese so ziemlich an jedem erdenklichen Ort gerne. Sofern ich genug Licht habe.

Mir ist schon vor langer Zeit aufgefallen, dass nur noch wenige Menschen regelmäßig lesen und ein noch kleinerer Teil, dies als Hobby bezeichnet. Jedes Mal, wenn mich eine Person nach meinen Freizeitbeschäftigungen befragt und ich dann Lesen angebe, werde ich von ein jedem gefragt: „Lesen? Echt? Wow. Das finde ich super!“

Jetzt Mal ehrlich. Wie kann man lesen nicht mögen? Was ist schöner als einen spannenden Roman zu lesen? All die Phantasie, die man dabei einsetzt. Das hat man beim Fernsehen nicht. Da schaut man nur wie ein Idiot auf einen Bildschirm und bekommt ein Bild vorgegeben. Man hat dabei nicht zu denken. Das passt da auch nicht her.

Aber beim Lesen ist dies nicht so. Da hat man den Text und stellt sich im Kopf alles Bildlich vor. Man malt sich selbst aus, wie eine Szene ausschaut. In einem Roman hat man seine Vorgaben, aber man hat dennoch genug Freiheit für seine eigene Kreativität. Und dies, die man bei dieser aussterbenden Freizeitbeschäftigung hat, liebe ich so sehr. Deshalb verstehe ich nicht, weshalb nur so wenige Menschen gerne lesen.

Dienstag, 17. Juli 2012

Zwei Legenden der Musik haben uns verlassen


Gestern sind zwei große Legenden der Musikgeschichte gestorben. Die Rede ist von Jon Lord und Bob Babbitt. Beide erlagen ihrem Krebsleiden.

Bob Babbitt, geboren 1944, gehörte von 1967 bis zur Auflösung im Jahr 1972 den Funk Brothers an. Als Bassist der Band machte er sich nicht nur im Genre des Funk einen Namens, sondern hinterließ bleibende Spuren in der Musikgeschichte. Gestern verstarb Babbitt an dem Gehirntumor, welcher letztes Jahr bei ihm diagnostiziert wurde.

Jon Lord, geboren am neunten Juni 1941, gehörte von 1968, also von beginn an, bis 2002 Deep Purple als Keyboarder an. Gestern verstarb er nach einem langen Kampf seinem Bauchspeicheldrüsenkrebs leiden. Lord wurde 71 Jahre alt.

Montag, 25. Juni 2012

Man muss diese Serie sehen


Neben den Simpsons, Futurama und South Park zählt Family Guy zu den wohl besten, erfolgreichsten und witzigsten Zeichentrickserien der Welt. Jede einzelne Folge ist ein wahrer Hochgenuss, den man nur zu gerne genießt. Daher können die Macher den Ruhm getrost genießen.

Egal welche Figur man am liebsten hat, bzw. welche von ihnen einen am meisten zum Lachen bringt, man kann garantiert sagen, dass sie alle witzig sind. Egal ob Peter, Loise, Megan, Chris oder Stewie Griffin. Oder auch den Familienhund Brian, sowie die Freunde der Familie Glenn, Joe und Cleveland.

Abschließend kann man nur noch sagen: Man muss diese Serie sehen!

Montag, 7. Mai 2012

Der bedeutendste Schriftsteller des deutschsprachigen Raums


Paul Thomas Mann wurde am 6. Juni 1875 in Lübeck als Sohn des Kaufmanns Thomas Johann Heinrich Mann und Julia da Silva Mann geboren. Er gilt als einer der größten deutschen Schriftsteller.

Thomas Mann hatte vier Geschwister. Sein älteren Bruder, Luiz Heinrich Mann war ebenfalls Schriftsteller. Der zweite Bruder von ihm war der um fünfzehn Jahre jüngere Karl Viktor Mann, der nicht als Schriftsteller tätig war. Seine beiden Schwestern, Julia Elisabeth Therese Löhr-Mann und Carla Auguste Olga Maria Mann, begingen beide Selbstmord.

Im Jahre 1891 starb sein Vater, der im Testament verfügt, dass sein Erbe verkauft und angelegt wird. An das Geld sollte Thomas Mann und seine Geschwister erst mit 21 Jahren heran kommen. Drei Jahre später bricht er die Schule ab und zieht nach München. Im selben Jahr veröffentlicht er seine erste Novelle in einer Zeitschrift.

Zwei Jahre später wird  er 21 und erhält monatlich 180 Goldmark aus dem Vermögen seines Vaters, was ihm ein Leben als freier Schriftsteller ermöglicht. 1900 wird er zum Wehrdienst eingezogen, allerdings wird er schon nach drei Monaten wieder wegen Untauglichkeit entlassen. Ein Jahr später veröffentlicht er dann sein erstes Buch (Budenbrooks), welches ihn sehr bekannt macht.

1904 lernte er Katharina Pringsheim kennen, welche nur Katia genannt wird und heiratet diese am 11.2.1905. Aus dieser Ehe gehen alle seine sechs Kinder, Erika, Klaus, Golo, Monika, Elisabeth und Michael, hervor. Alle von ihnen, außer Michael, waren Schriftsteller. Von seinen sechs Kindern begingen zwei Selbstmord, Klaus und Michael.

Im Jahre 1912 erkrankte Katia Mann an Tuberkulose und wurde in ein Sanatorium eingeliefert, wo sie von ihrem Mann besucht wurde. Thomas Mann war von der Atmosphäre angetan, sodass er durch diesen Ort zu seinem Roman „Der Zauberberg“ inspiriert wurde, welcher allerdings erst 1924 erschien.

Nachdem ersten Weltkrieg und der aus dem hervorgegangene Antisemitismus, vor allem durch die NSDAP, beschloss er 1922 in die liberale Partei Deutsche Demokratische Partei einzutreten.

1929 erhielt er den Nobelpreis für Literatur. Vier Jahre später kam die Machtergreifung Hitlers und Thomas Mann emigrierte ins Ausland. Zuerst nach Frankreich und erhielt später die tschechoslowakische Staatsbürgerschaft, dass ihn selbst wunderte. Nach dem Anschluss Österreich an Deutschland im Jahre 1938 ging Thomas Mann mit seiner Familie in die USA, wo er während des zweiten Weltkrieges die Radiosendung „deutsche Hörer“ moderierte, welche in den Staaten aufgenommen und von England aus nach Deutschland übertragen wurde.

Erst 1952 kehrte Thomas Mann nach Europa zurück und lebte bis zu seinem Tod am 12. August 1955 in der Schweiz.

Zu seinen wichtigsten Werken zählen unter anderen:
  • Buddenbrooks
  • Königliche Hoheit
  • Der Zauberberg
  • Lotte in Weimar

Mittwoch, 2. Mai 2012

Der wohl beste Schriftsteller aller Zeiten


Es gab und gibt viele gute Schriftsteller. Aber nur eine Handvoll von ihnen wird unsterblich. Die meisten Schriftsteller können große Erfolge feiern, doch sie und ihre Literatur sind vergänglich. Denn nur die Besten von leben ewig. Einer von ihnen ist John Steinbeck.

John Ernest Steinbeck wurde am 27. Februar 1902 in Salinas, Kalifornien, USA als Sohn eines Deutschen Mühlenbetriebsleiter und einer irischstämmigen Lehrerin geboren. Er zählt zu den erfolgreichsten Autoren des 20. Jahrhunderts.

Steinbeck interessierte sich schon früh für Literatur und schrieb auch schon in seiner Kindheit Kurzgeschichten. Ab 1919 begann er sein Studium in Englischer Literatur, Geschichte und Journalismus an der Stanford University. In den Semesterferien arbeitete er auf Farmen, Baustellen und in Fabriken. 1924 verließ Steinbeck Stanford ohne Abschluss.

Ein Jahr später ging er für kurze Zeit als Journalist nach New York. 1929 erschien sein erster Roman „Cup of Gold“ (dt.: Eine Handvoll Gold). Im Jahr darauf heiratete er Carol Henning, welche er allerdings Anfang der 40er wieder verließ.

1935 schaffte er mit seinem Werk Tortilla Flat seinen ersten großen Erfolg. Ein Jahr später bekam er von der San Francisco News einen Auftrag über eine Artikelserie über Wanderarbeiter aus Oklahoma. Auf diesen Erfahrungen beruhend veröffentlichte er zwei Jahre danach die Novelle „Von Mäusen und Menschen“ und 1939 den Roman „Früchte des Zorns“, für welchen er 1940 mit dem Pulitzer Preis ausgezeichnet wurde.

Von Juni bis Oktober 1943 war er als Kriegsberichterstatter tätig. 1950 heiratete er die Texanerin Elaine Anderson Scott. Vier Jahre später erlitt er während einer Reiße durch Europa einen leichten Schlaganfall. In den 60er Jahren wurde sein Gesundheitszustand immer schlechter, bis er am 20. Dezember 1968 in New York an einem Herzversagen starb.

Sechs Jahre zuvor erhielt er 1962 den Nobelpreis für Literatur.

Zu seinen wichtigsten Werken zählten:
  • Tortilla Flat
  • Von Mäusen und Menschen
  • Früchte des Zorns
  • Die Straße der Ölsardinen
  • Die Perle
  • Jenseits von Eden

Montag, 30. April 2012

Ein unvergesslicher Film


Einer der größten Filmklassiker aller Zeiten, der einem unvergesslich im Kopf bleibt, ist der 1981 entstandene italienische Film „Ganz normal verrückt“. Der Film basiert auf Bukowskis Buch „Erections, Ejaculations, Exhibitions and General Tales of Ordinary Madness“ von 1972.

Der Film beginnt damit, dass der Protagonist Charles Serking nach einer mißlungenen Lesung an einer Universität schnell wieder in seine eigene Welt zurückkehrt. In seine Welt der Bars und Absteigen von Los Angeles, sowie den Frauenbekanntschaften. Zum einen endet sein Verhältnis mit der sexuell aggressiven Vera auf der Polizeiwache, mit seiner Ex-Frau Vicky erlebt er Bevormundung und Gewalt oder die Bekanntschaft mit einer Prostituierten in einer Bar inspiriert ihn wieder zum schreiben.

Der Film ist gekennzeichnet von Sex und Alkoholexzessen sowie davon, wie ein absoluter Außenseiter sich in dieser Welt durchschlägt. All dies macht dieses Werk des italienischen Regisseur Marco Ferreri mit Ben Gazzara in der Hauptrolle zu einem der größten Klassiker der Filmgeschichte.

Samstag, 28. April 2012

It never got weird enough for me


Hunter S. Thompson, Schriftsteller und Journalist, war einer der größten Ikonen der Hippie-Bewegung. In zwei Monaten ist nun sein vierter Todestag, doch er ist weiterhin unvergesslich. Als einer der bekanntesten Vertreter des New Journalism neben Tom Wolfe, gehörte Thompson zu den wichtigsten Journalisten des zwanzigsten Jahrhunderts.

Hunter Stockton Thompson wurde am 18. Juli 1937 in Louisville, Kentucky geboren. Nachdem er aus dem Armeedienst ausschied, begann er ende der 50er Jahre als Sportjournalist zu arbeiten. Später war Thompson als Südamerika-Korrespondent in Peru, Kolumbien und Brasilien unterwegs. Ende der 60er gehörte er zu den ersten Autoren des Rolling Stone Magazins und widmete sich ab den 70er Jahren verstärkt der Politik zu.

Thompsons erstes Buch, „Hell`s Angels“, erschien 1967 und beschäftigte sich als erster mit den Motorradgangs Kaliforniens, in dem er ein Jahrlang mit den Hells Angels unterwegs war.

Weitere seiner Werke sind unter anderem:
·        Fear and Loathing in Las Vegas (1971)
·        Better than Sex (1995)
·        The Rum Diary. A Novel (1999; geschrieben 1959)
·        Kingdom of Fear (2003)

Hunter S. Thompson entschied sich am 20. Februar 2005 für einen Freitod, in dem er sich selbst erschoss. In seinem Abschiedsbrief an seine Frau schrieb er Folgendes:

„Die Footballsaison ist vorbei
Keine Spiele mehr. Keine Bomben mehr. Kein Laufen mehr. Kein Spaß mehr. Kein Schwimmen mehr. 67. Das ist 17 Jahre nach 50. 17 mehr als ich brauchte oder wollte. Langweilig. Ich bin nur noch gehässig. Kein Spaß - für niemanden. 67. Du wirst gierig. Benimm dich deinem hohen Alter entsprechend. Entspann' dich - es wird nicht wehtun.“

Dem Wunsch Thompsons zu Folge wurde seine Asche per Rakete in alle Winde zerstreut. Als Kanonier betätigte sich sein langjähriger Freund Johnny Depp, der von Thompson immer nur als „Colonel“ bezeichnet wurde. Zusätzlich verfügte er, dass die Gäste auf seiner Trauerfeier mit Gummipuppen tanzen sollten.

Sonntag, 15. April 2012

Über das Grundlagenstudium eines Schriftstellers


Ein guter Start in den Tag ist wichtig und beginnt für mich mit einem guten Frühstück sowie der morgendlichen Zeitung. Natürlich eine mit Niveau und keines Falls eines dieser billigen Boulevardblätter, die vom Pöbel gelesen werden. Ich bevorzuge Zeitungen mit Stil, wie den Standard, die Presse, Salzburger Nachrichten und die Süddeutsche Zeitung. Gerne durchblättere ich während des Frühstücks auch Mal eine Zeitschrift oder Wochenzeitung, wie den Falter, Spiegel, Die Zeit oder Psychologie Heute. Hin und wieder auch Mal Profil.

Leider ist die Welt korrupt und abgrundtief Böse. Es geschehen viele schreckliche Dinge, die einen schockieren. Aber ich bin dagegen schon längst abgehärtet. Ich bin damit aufgewachsen. Und als Teil der Generation Gleichgültig, gibt es wohl kaum etwas, das mich so sehr schockieren könnte, dass mich dies aus den Schuhen reist. Für mich und meine Generation ist es normal, dass Politiker korrupt sind und eigensinnig handeln.

Aber das hält mich nicht davon ab, gut in den Tag zu starrten. Das Leben geht weiter und dass in Ländern der Dritten Welt Menschen verhungern, ist kaum zu verhindern. Ich habe kaum die Macht das zu verändern. Das kann nur die breite Masse, dessen Wohlstand am Leid anderer ihre Basis hat. Und natürlich können auch die großen Konzerne der Dritten Welt helfen, in dem sie aufhören die Leute aus zu beuten, was diese seit mehreren Jahrzehnten machen, und mit einem Hungerlohn sozusagen vergewaltigen.

Nachdem ich mein Frühstück genossen und all das Übel in der Welt wahrgenommen, sowie die Körperpflegendenmaßnahem abgeschlossen habe, kommt die Zeit für einen Besuch im Cafe. Meine Favoriten hierbei sind AIDA, Segafredo und CI. Hauptsächlich aber AIDA, da man dort am Besten draußen sitzen kann. Ich finde es nett, wenn ich im Freien meinen Kaffee und die dazugehörige Zigarette genießen kann, und den Leuten auf der Straße zusehe. Nur die vielen dreckigen Autos, mit ihren beschissenen Abgasen stören mich. Sie verschmutzen meinen Körper. Vor allem mein Haar. Und nicht zu vergessen meine Kleidung.

Das CI am Yppenplatz ist für mich eigentlich mehr was für den Abend um gemütlich ein paar Biere zu trinken und Freunde zu treffen. Ich kann dort gut entspannen und durch den Alkohol all die Scheiße in der Welt vergessen. Zu guter Letzt, bevor man Heimgeht und es schon dunkel ist, kann man dort in der Nähe an so vielen verschiedenen Stellen genussvoll einen Joint konsumiert.

Ins Segafredo gehe ich im Grunde nur im Winter, wenn es kalt ist. Es ist eines der wenigen Cafes in Hernals, die zum einen zu ertragen sind und in denen man noch Rauchen kann.

Gemütlich konsumiere ich vormittags in der AIDA meinen Kaffee und rauche eine Kippe, während ich schreibe. Entweder eine Kurzgeschichte, ein Gedicht oder ich arbeite an einem Roman weiter. Hin und wieder schreibe ich auch eine andere Art Text. Zum Beispiel für meinen Blog.

Aber was mich am meisten freut in einem Cafe, sind die vielen anderen Leute, die ich zwischendurch ein wenig beobachte. Es gibt da einige interessante Personen. Für mich als Schriftsteller absolut wichtig. Speziell im Sommer sieht man viel Interessantes.

Zum einen gibt es da diese psychischkranke Frau, die jeden Tag kommt, einen Kaffee trinkt, ein Eis löffelt und eine Zigarette nach der anderen raucht. Wenn diese nach zehn, fünfzehn Minuten wieder geht, liegen im Aschenbecher um die fünf, sechs Stummel. Allesamt von ihr. Und was mir auch noch auffällt, ist, dass ihre Hose nicht passt. Anstatt einen Gürtel zu benützen, lässt sie es anscheinend lieber zu, Probleme mit einer runterrutschenden Hose zu haben. Ich persönlich finde es widerlich, jedes gottverdammte Mal ihren Hintern zu sehen.

Eine weitere schillernde Person, die ich bei meinen Cafe besuchen sehe, ist die zweite psychischkranke Frau. Diese ist älter als die andere. Sie raucht wenig und trinkt nur einen Kaffee. Aber dies Frau schnorrt viel und vergisst hin und wieder Mal aufs Zahlen. Ein Mal, als ich am Tisch neben ihr saß, ließ sie Wasser. Diese Frau urinierte im sitzen. Die gelbe Flüssigkeit floss vom Sessel runter, den Gehsteig entlang zur Straße und bildete dort einen kleinen widerlichen See. Gleich darauf machte sie sich aus dem Staub.

Natürlich gibt es abgesehen von diesen extrem seltsamen Personen, auch einige normale Menschen. Allen voran der Künstler, den ich jeden Tag sehe, wie er seinen Kaffee trinkt und zeichnet. Hin und wieder macht er eine kleine Pause und ließt die eine oder andere Zeitung. Ich kenne zwar seinen Namen nicht, aber eines Tages werde ich ihn danach fragen und eines seiner Bilder erwerben.

Für mich ist jeder einzelne Kaffeehausbesuch etwas Lehrreiches. Ein Studium, das es an keiner Universität der Welt gibt. Selbst die großen Elitehochschulen Harvard, Yale, Oxford und Co bieten dies nicht. Sie könnten es auch nicht. Dieser Lehrstoff kann nicht in einem Lehrsaal vermittelt werden, sondern nur durch ein Studium vor Ort. Und dies ist die Grundlage für einen Schriftsteller.

Samstag, 14. April 2012

Das hundertjährige Jubiläum


Vor genau hundert Jahren kollidierte Luxusdampfer Titanic mit einem Eisberg. Es starben 1500 Menschen bei diesem Unglück. Noch im selben Jahr entstanden die ersten Film über die Titanic und deren Untergang. Saved from the Titanic, mit einer Überlebenden in der Hauptrolle, und In Nacht und Eis.

Im Laufe der Zeit entstanden viele weitere Filme, wie Beispielsweise der 1943 gedrehte deutsche Propagandafilm Titanic, der 1980 gedrehte Abenteuerfilm Hebt die Titanic und der bekannteste und erfolgreichste von allen, Titanic aus dem Jahr 1997 von James Cameron mit Leonardo DiCaprio und Kate Winslet in den Hauptrollen. Letzterer gewann 11 Oscars.

Weiters entstanden auch viele Lieder, Romane, Bilder und Theaterstücke über den 1912 versunkenen Dampfer. Kein Schiffsunglück ist in der Kunst so vertreten wie die Titanic. Man kann sagen, dass dieses Schiff die Kunst bewegte.

Dienstag, 10. April 2012

Ein Schiffsunglück das die Kunst bewegte


Vor genau hundert Jahren lief der Luxusdampfer Titanic aus und kollidierte vier Tage später mit einem Eisberg. Es starben 1500 Menschen bei diesem Unglück. Noch im selben Jahr entstanden die ersten Film über die Titanic. Saved from the Titanic, mit einer Überlebenden in der Hauptrolle, und In Nacht und Eis.

Im Laufe der Zeit entstanden viele weitere Filme, wie Beispielsweise der 1943 gedrehte deutsche Propagandafilm Titanic, der 1980 gedrehte Abenteuerfilm Hebt die Titanic und der bekannteste und erfolgreichste von allen, Titanic aus dem Jahr 1997 von James Cameron mit Leonardo DiCaprio und Kate Winslet in den Hauptrollen. Letzterer gewann 11 Oscars.

Weiters entstanden auch viele Lieder, Romane, Bilder und Theaterstücke über den 1912 versunkenen Dampfer. Kein Schiffsunglück ist in der Kunst so vertreten wie die Titanic. Man kann sagen, dass dieses Schiff die Kunst bewegte.

Sonntag, 8. April 2012

Realitätsnah wie noch nie


Der Film Contagion behandelt das Szenarie einer Pandemie. Und im Gegensatz zu anderen Filmen dieses Genres, wie Outbreak, ist dieses Werk des Starregisseurs Steven Soderbergh absolut realitätsnah und detailgetreu.

Der Film beginnt damit, dass Beth Emhoff, gespielt von Gwyneth Paltrow, von einer Dienstreise aus Hong Kong zurückkehrt. Es geht ihr nicht gut. Sie hat Husten, ist angeschlagen und kalter Schweiß. Doch sie beachtet diese Gefühle kaum und hält es für Jetlag. Jedoch bricht Beth zu Hause bei ihrer Familie zusammen. Mit einem Krampfanfall und Schaum vor dem Mund wird sie ins Krankenhaus geliefert, wo die Ärzte nur mehr ihren Tod feststellen können. Ab da an geht es darum, die Seuche ein zu dämmen und einen Impfstoff zu entwickeln.

In weiteren Rollen sind unter anderem Matt Damon, Kate Winslet, Laurence Fishburne, Jude Law und Elliott Gould zu sehen.

Einfach gesagt: Nicht nur die vielen Stars machen den Film sehenswert, sondern auch die realitätsgetreue Verarbeitung des Stoffs. Daher sollte man sich den Film ansehen.

Freitag, 6. April 2012

18 Jahre nach Cobain

Seit 18 Jahren ist Kurt Cobain Tod und er hinterließ ein riesiges Loch in der Musik. Dieses konnte bisher nicht gefüllt werden. Seit seinem Tod gab es keinen vergleichbaren Musiker. Auch keine Band, wie Nirvana, die das Musikgeschäft dermaßen beeinflusste.

Zwar gab es immer wieder erfolgreiche Musiker und Musikerinnen, doch niemand der an einen Kurt Cobain oder Nirvana heranreichen konnte. Es ist beinahe Hoffnungslos, wenn man versucht etwas Derartiges wie diese Grunge-Band sucht. Die Musikindustrie hat nichts zu bieten.

Anstatt weiter zu suchen, verkrampft sie sich mit jämmerlicher Musik von Bands, Sängern und Sängerinnen aus Castingshows, die nichts weiter als One-Hit-Wonder sind.

Donnerstag, 5. April 2012

Ein Großer der Kriminalliteratur


Der am ersten April 1875 in London geborene Edgar Wallace gehörte zu den größten Kriminalschriftstellern der Welt. Seine über 80 Krimibücher wurden in 44 Sprachen übersetzt und erfreuen sich seither großer Beliebtheit.

Weiters verfasste Edgar Wallace zahlreiche Abenteuerromane, Gedicht- und Kurzgeschichtensammlungen und auch Sachbücher. Er verfasste zu Lebzeiten mehr als hundert Bücher und zählt zu den bedeutendsten Schriftsteller Englands.

Zu seinen bekanntesten Romanen zählen Die blaue Hand, Der Zinker und Das indische Tuch.

Dienstag, 3. April 2012

Was Literatur alles kann


Literatur ist nicht einfach nur Kunst. Es ist mehr als das. Viel, viel mehr. Diese Form der Kunst, des Ausdrucks, ist eine Muse der Menschen, die ihn und sie zu Top Leistungen motivieren. Dennoch wurde und wird die Literatur viel zu oft unterschätzt. Leider zu unrecht.

Die Literatur zeigt dem Menschen was er oder sie alles kann. Was man aus dem Leben alles machen kann. Es zeigt dem Menschen Dinge, der unvorstellbar sind. Dinge, an die dieses Lebewesen nie dachte. Es zeigt unglaubliches.

Einfach gesagt: Literatur zeigt mehr als Film und Fernsehen. Literatur ist unsterblich.

Sonntag, 11. März 2012

Ein Klassiker der nie langweilig wird


Das Buch „Die Traumnovelle“ wurde von Arthur Schnitzler 1925 geschrieben und es handelt sich dabei, wie man es schon aus dem Namen heraus erkennen kann, um eine Novelle.

Im Mittelpunkt dieses Werkes steht das Ehepaar Fridolin und Albertine, die zusammen eine Tochter haben. Die Handlung beginnt damit, dass Albertine ihrem Gatten von einem erotischen Traum erzählt, den sie während ihres gemeinsamen Urlaubes in Dänemark von einem jungen Offizier hatte. Fridolin traf im selben Urlaub ein junges Mädchen, welches ihn faszinierte. Allerdings blieben beide dem Ehepartner treu. Am selben Abend muss Fridolin, der Arzt ist, zu einem Patienten gehen, der einen Schlaganfall hatte. Als er bei diesem eintrifft, ist dieser allerdings schon verstorben. Die Tochter des Toten erzählt Fridolin, dass sie sich in ihn verliebt hat, aber er weist sie zurück und stellt für ihren Vater den Totenschein aus. Nachdem er das Haus des Verstorbenen verlassen hatte, setzt sich Fridolin in ein Kaffeehaus und trifft dort seinen alten Studienfreund Nachtigall, welcher aus Polen stammt und seinen Lebensunterhalt mit Klavierspielen verdient. Nachtigall erzählt Fridolin, dass er nachts um zwei Uhr auf geheimen Privatpartys mit verbundenen Augen Klavier spielt. Allerdings kann er durch die Augenbinde einiges erkennen und teilt Fridolin mit, dass dort Orgien gefeiert werden. Fridolin möchte unbedingt dabei sein, doch Nachtigall hält das für zu gefährlich, aber ist dann am Ende doch damit einverstanden. Bei einem Kostümverleih treffen sich die beiden wieder, als sich Fridolin ein Kostüm ausborgt. Dort erfährt er von Nachtigall die geheime Parole, welche zufällig „Dänemark“ lautet. Auf der geheimen Party trifft Fridolin eine geheimnisvolle Frau, von der er allerdings nur den Körper erkennen kann, da ihr Gesicht verschleiert ist. Diese bittet ihn zu gehen, aber er will nicht und wird rausgeschmissen. dadurch, dass die unbekannte Frau für ihn bürgt, wird er nicht von den Veranstaltern ermordet, wie diese es eigentlich vorhatten. Am nächsten Morgen liest er in der Zeitung von dem Freitod einer Baronin D., welche er für die geheimnisvolle Frau hält. Fridolin beschließt Nachforschungen anzustellen und findet ihre Leiche im Pathologischen Institut. Daraufhin stellt er seine Nachforschungen ein und geht zurück zu seiner Frau.

Fridolin ist ein typischer Mann, der in der damals üblichen Rollenverteilung zwischen Mann und Frau lebt. Er sorgt gut für seine Frau, merkt allerdings nicht, dass er sie entmündigt. Seine Frau, Albertine, die eine typische Frau der Jahrhundertwände ist, hat jung geheiratet und ist unglücklich, weil sie ihre Fantasien und Triebe unterdrücken musste. Man kann dies sehr gut daran erkenne, als sie ihrem Gatten erzählt, wie sie Beide sich verlobt haben: „[…] er konnte von mir in dieser Nacht alles haben, was er nur verlangte. Ja, das dachte ich mir – Aber er sprach das Wort nicht aus, der entzückende junge Mensch; er küsste nur zart meine Hand, und am Morgen darauf fragte er mich – ob ich seine Frau werden wollte. Und ich sagte ja.“[1]

Der Traum hat in diesem Werk eine sehr hohe Bedeutung, da der Traum von Albertine den Beginn der Handlung, sowie den Auslöser für alle späteren Ereignisse darstellt. Ein weiterer Grund dafür, dass der Traum einen hohen Stellenwert in dem Werk „Die Traumnovelle“ hat, ist der, dass die Erlebnisse von Fridolin möglicherweise nicht real waren, sondern nur von ihm geträumt wurden. Dies würde erklären, warum die geheime Parole „Dänemark“ hieß. Außerdem könnte folgender Satz von Albertine eine Anspielung daran sein, dass Fridolins Abenteuer nur geträumt war: „Nun sind wir wohl erwacht […] für lange.“[2]

Der Autor, Arthur Schnitzler, wurde am 15. Mai 1862 in Wien geboren. Er studierte Medizin und wurde 1885 Aspirant und Sekundararzt. Von 1888 bis 1893 war er Assistent seines Vaters in der Allgemeinen Poliklinik in Wien. Nach dessen Tod eröffnete er eine Privatpraxis. 1888 verfasste er sein erstes Bühnenmanuskript, 1895 veröffentlichte er sein erstes Buch. Arthur Schnitzler ist am 21. Oktober 1931 gestorben.


[1] Schnitzler, Arthur: Traumnovelle. S. Fischer Verlag. 8. Auflage. Frankfurt am Main 1999. Seite 14
[2] Schnitzler, Arthur: Traumnovelle. S. Fischer Verlag. 8. Auflage. Frankfurt am Main 1999. Seite 88