Mittwoch, 25. Dezember 2013

Weihnachten ist so gut wie überstanden



Das schlimmste ist überstanden. Weihnachten ist so gut wie vorbei und die Menschen bereiten sich langsam auf Silvester vor.

Mittlerweile verschwindet langsam aber doch der ganze Weihnachtskitsch. Die Lichterketten werden abgehängt, Dekorationen entfernt, keine Weihnachtsmusik mehr im Radio (beziehungsweise beinahe) und die Bäume, ja die Bäume bleiben noch.

Dennoch: Weihnachten ist so gut wie überstanden!

Freitag, 20. Dezember 2013

Und wieder muss ich Weihnachten überleben



Weihnachten steht wieder vor der Tür und überall sind geschmückte Bäume, Lichterketten, Weihnachtsmusik und all der andere Kitsch. Es ist überall und ein Entkommen gibt es nicht. Man kann, so ist es leider, dem Weihnachtsfest, beziehungsweise dem kitschigen Weihnachtskonsum nicht entkommen. Und ich würde so gerne.

Stattdessen muss ich da durch. Ich muss schauen, mir überlegen, wie ich diesen Kommerz überlebe und so halbwegs meinen Frieden habe. Doch dies, so ist es nun Mal, ist nicht allzu leicht. Es erweist sich Jahr für Jahr als schwieriger als ich es mir wünsche. Doch irgendwie, das hoffe ich Mal, werde ich es schon schaffen. Immerhin dauert Weihnachten nicht ewig. Die Zeit dieses Festes ist glücklicherweise beschränkt.

Von Prunk und Pracht zu feldgrau



In dem Bildband „Die k.uk. Armee im Ersten Weltkrieg“ von Ortner und Hinterstoisser werden Fotoaufnahmen der österreich-ungarischen Armee aus der Zeit des Ersten Weltkriegs präsentiert. Es zeigt wie sich die Uniform durch die Industrialisierung verändert hat. Von einer prachtvollen und bunten Uniform mit viel Schmuck und Prunk sowie Helme, die mit Gold und Silber verziert waren, bis hin zu feldgrauen Uniformen mit Gasmasken. Es handelt sich um ein interessantes Buch, welches ein Stück Geschichte abbildet.

Montag, 16. Dezember 2013

lechts und rinks



Der Dichter Ernst Jandl wurde am 1. August 1925 in Wien geboren und starb am 9. Juni 2000 ebenfalls dort. Er gilt als einer der wichtigsten Vertreter der österreichischen Lyrik. Seine visuelle Poesie und seine Lautgedichte sind vergesslich und werden daher immer ein wichtiger Bestandteil der österreichischen Literaturgeschichte sein. Jandls Gedichte nicht zu kennen, ist nicht bloß eine Schande oder eine Bildungslücke, sondern ein Zeichen für Ungebildetheit und Dummheit. Daher sollte man seine Werke lesen und wenn es heißt: „manche meinen lechts und rinks kann man nicht velwechsern.“ Dann lass dich nicht verwirren und denke: „welch ein illtum!“

Sonntag, 15. Dezember 2013

Wenn die Justiz sich irrt



Der deutsche Jurist Patrick Burow beschreibt in seinem Buch „Das Lexikon der Justizirrtümer“ diverse Fehlurteile aus Deutschland, Österreich, Großbritannien und den USA. Es sind spektakuläre Fälle, die es einen durchaus kalt über den Rücken laufen lässt. Wenn man liest, wie Zeugen sich irren oder lügen, Geständnisse erzwungen werden, unqualifizierte Sachverständige falsche Gutachten erstellen oder Polizisten entlastendes Material unterschlagen.

90 Fehlurteile porträtiert Patrick Burow. Die Opfer saßen zusammengerechnet 919 Jahre schuldlos in Haft gesessen. Zwölf von ihnen wurden sogar hingerichtet. Neben den berühmten Fällen um Personen wie Wettermoderator Jörg Kachelmann, Football-Spieler O. J. Simpson, Studentin Amanda Knox und Prostituiertenmörder und Häfenliterat Jack Unterweger, beschrieb Burow auch viele unbekannte Fälle.

Montag, 9. Dezember 2013

Einmal noch ans Meer



Mukoviszidose ist eine autosomal-rezessiv vererbte Stoffwechselerkrankung. Aufgrund der Fehlfunktion von Chloridkanälen die Zusammensetzung aller Sekrete exokriner Drüsen verändert. Sie wirkt sich auf Lunge und Bauchspeicheldrüse aus und verkürzt die Lebenserwartung der Betroffenen deutlich. Nach Momentanen stand der Medizin hat ein Mukoviszidosepatient eine Lebenserwartung von 35 Jahren.

Im Buch Einmal noch ans Meer. Mein Leben mit Mukoviszidose beschreibt Daniela Platzgummer ihr Leben mit dieser Krankheit. Geboren und aufgewachsen musste sie schnell lernen, dass sie ein kurzes Leben haben wird. Die vielen Krankenhausaufenthalte gehörten irgendwann zu ihrem Alltag und wurden zur Normalität.

Dieses Buch ist nicht nur ergreifend ehrlich, sondern auch brisant und hochaktuell. Es ist eine Geschichte, die man gelesen haben sollte, denn es geht einem mehr als nur nahe.