Sonntag, 14. Juli 2013

Ein Film der Unvergesslichkeit



Einer der größten Filmklassiker aller Zeiten, der einem unvergesslich im Kopf bleibt, ist der 1981 entstandene italienische Film „Ganz normal verrückt“. Der Film basiert auf Bukowskis Buch „Erections, Ejaculations, Exhibitions and General Tales of Ordinary Madness“ von 1972.

Der Film beginnt damit, dass der Protagonist Charles Serking nach einer misslungenen Lesung an einer Universität schnell wieder in seine eigene Welt zurückkehrt. In seine Welt der Bars und Absteigen von Los Angeles, sowie den Frauenbekanntschaften. Zum einen endet sein Verhältnis mit der sexuell aggressiven Vera auf der Polizeiwache, mit seiner Ex-Frau Vicky erlebt er Bevormundung und Gewalt oder die Bekanntschaft mit einer Prostituierten in einer Bar inspiriert ihn wieder zum schreiben.

Der Film ist gekennzeichnet von Sex und Alkoholexzessen sowie davon, wie ein absoluter Außenseiter sich in dieser Welt durchschlägt. All dies macht dieses Werk des italienischen Regisseur Marco Ferreri mit Ben Gazzara in der Hauptrolle zu einem der größten Klassiker der Filmgeschichte.

Samstag, 13. Juli 2013

Anspruchslos



Kürzlich habe ich nach langer Zeit wieder ein Buch von Paulo Coelho gelesen. Es war furchtbar und ich frage mich, wieso dieser Mann so erfolgreich ist. Sein Stil ist miserabel und erzählen kann er auch nicht. Seine Werke sind einschläfern und nicht spannend. Dennoch sind seine Bücher in über sechzig Sprachen erhältlich und wurde weltweit insgesamt über 75 Millionen Mal verkauft.

Andere, darunter Autoren, die tausendmal besser sind, schaffen das nicht. Aber wieso? Weshalb hat so ein Amateur derart viel Erfolg und ein Schriftsteller, der gute, spannende und hochwertige Belletristik verfasst, verdient einen Scheiß?

Es muss wohl daran liegen, dass sich die Mehrzahl der Menschen mit schlechter Literatur zufrieden geben.