Montag, 27. August 2012

Kunst ist Wertvoll


Immer wieder frage ich mich, ob Kunst noch einen Wert hat. Ob es noch Leute gibt, und vor allem noch wie viele, die in Kunst, aber auch in Kultur, noch einen Wert sehen und sich hierfür begeistern und interessieren.

Jedoch muss man sich andere Fragen stellen. Man muss ergründen, ob und wie sehr Kunst einen Wert hatte. Stand es jemals besser mit Schauspiel, Literatur, Malerei und Co? Gab es diese Zeit, oder ist dies bloß ein jämmerlicher Vorwurf von Künstlern, die sich nicht damit abfinden können, das ihr Tun, Wirken und Schaffen zu Lebzeiten niemals die Anerkennung finden wird, die es ihrer Ansicht nach verdient? Kann es das sein?

Ich denke, dass es die Kunst schon immer schwer hatte. Abgesehen von einer kleinen Elite, die schon vor dem Ableben Erfolg hatten, wurden Künstler nie wirklich gewürdigt. Und so wie es schon in vergangenen Tagen war, wird es auch in der Zukunft sein.

Sonntag, 26. August 2012

Schloss Hof


Schloss Hof, einst Sommerresidenz von Prinz Eugene, ist ein wunderbares Ausflugsziel. Die schön eingerichteten und überaus sehenswerten Räumlichkeiten des Schlosses sind unvergesslich. Auch der Barockgarten mit seinen sieben Terrassen lässt sich sehen.

Nähere Informationen unter: http://www.schlosshof.at/cms/index.php

Montag, 20. August 2012

Tony Scott ist tot


Eine große Legende des Films ist kürzlich von uns gegangen. Tony Scott, Macher von Streifen wie „Top Gun“ und „Der Staatsfeind Nr. 1“, nahm sich im Alter von 68 in Los Angeles das Leben.

Samstag, 18. August 2012

Wenn die Freiheit der Kunst nicht gegeben ist


Wenn man in Russland als Künstler das System kritisiert, wird man eingesperrt. Künstler, die die russisch-orthodoxe Kirche, bzw. dessen religiöse Führer kritisieren, kommen in den Knast. Wer Anti-Putin Musik, Literatur oder Gemälde herstellt, findet sich im Gefängnis wieder. Dies ist die russische Version von freier Kunstgestaltung.

Daher ist es nicht verwunderlich, dass die drei Frauen von Pussy Riot schuldig gesprochen wurden. Das Einzige, was unerwartet kam, ist das die Musikerinnen nicht die Höchststrafe erhielten. Aber dies ändert nichts daran, dass zwei Jahre Straflager ungerecht, hart und eine unmenschliche Strafe sind.

Aber Russland ist nicht das einzige Land, wo die freie Ausübung von unabhängiger Kunst mit Füßen getreten wird. Es gibt viele Länder, bzw. zu viele Länder, wo kritische Künstler verfolgt und weggesperrt werden. China, Nordkorea und der Iran sind nur wenige und die prominentesten Beispiele.

In ganz Europa ist die freie und unabhängige Ausübung von Kunst gesichert und gegeben. In ganz Europa? Nein, es gibt Länder die sich widersetzen. Zum einen wäre da das Autoritärregierte Weisrussland. Weiters auch der Vatikan, wo nur kirchliche, bzw. kirchenfreundliche Kunst geduldet wird.

Donnerstag, 16. August 2012

35 Jahre nach Elvis


Heute vor 35 Jahren starb einer der größten Musiker aller Zeiten. Nicht erst nach seinem Tod, sondern zu Lebzeiten nannte man Elvis Presley den King of Rock`n`Roll. Der aus Mississipi stammende Musiker wäre heute 77 Jahre alt. Weiters wirkte Presley in 35 Filmen mit.

Auch wenn Elvis längst tot ist, lebt er in uns allen weiter. Seine Musik ist unvergesslich und noch immer genauso gut wie vor 35 Jahren. Und eins steht fest: Die Welt vermisst ihn.

Sonntag, 12. August 2012

Das Aussterben der Kunst


In meiner Umgebung leben lauter Kulturbanausen. Ich finde das schrecklich. Es ist störend und eine furchtbare Qual. Aus diesem Grund habe ich mit den meisten Menschen in meiner Umgebung kaum Gesprächsthemen. Wenn nicht sogar keine. Ich weis beim besten Willen nicht, worüber ich mich mit diesen Personen unterhalten soll. Ihre Themen interessieren mich nicht, und meine langweilen diese.

Und leider ist dies auch so mit den Menschen, die ich an den verschiedenen Orten kennen lerne. Es gibt kaum Leute mit den Interessen Kunst und Kultur.
Stumpft die Menschheit ab? Oder war sie schon immer so? Ich weis es nicht. Aber eines ist mir klar, die Kunst rückt immer weiter in den Schatten und weicht der Verblödung. Und irgendwann ist sie in Vergessenheit geraten.

Freitag, 10. August 2012

Was Schreiben bedeutet


Das Schreiben macht mir nichts weiter als Arbeit und es ist verdammt stressig. Aber ich brauche es. Ich liebe es einfach und könnte ohne dem Schreiben nicht leben. Eine Leben ohne Kurzgeschichten, Gedichten oder anderen Texten könnte ich mir nicht vorstellen. Ich würde lieber sterben, als nie wieder Schreiben zu können oder zu dürfen. Es ist eine Sucht von der ich nicht mehr weg komme.

Ich hatte Mal den Gedanken das Schreiben auf zu geben, da ich keinen Erfolg hatte. Doch ich konnte nicht. Es erschien mir so, als würde es dann keinen Grund mehr geben noch weiter im Leben zu verweilen. Immerhin ist es mein Leben und demnach ein Teil von mir. Und das heißt, ich kann es nicht aufgeben. Das kann nur der Tod.

Sonntag, 5. August 2012

50 Jahre nach Marilyn Monroe


In den 50er und frühen 60er Jahren war Marilyn Monroe der wohl größte Filmstar. Ihr Ruhm war so groß, wie noch nie zu vor bei einem Menschen. Kein Wunder, dass sie als einer der bedeutendsten Filmschauspielerinnen sowie glanzvoller Star in die Geschichte einging.

Die Blondine, die durch Filme wie „Ich tanze mich in dein Herz“, „Niagara“, Blondinen bevorzugt“, „Wie angelt man sich einen Millionär?“ und „Manche Mögens heiß“ und ihr Happy Birthday Lied für John F. Kennedy berühmt wurde, starb heute vor genau 50 Jahren an einer Barbituratüberdosis. Ob Mord, Selbstmord oder gar ein Unfall war, bleibt bis heute ungeklärt. Eins steht fest: Ihr tot stürzte die Welt in Trauer und beendete ein glanzvolles Zeitalter. Aber ihr Name bleibt Unsterblich.

Samstag, 4. August 2012

Weil lesen wichtig ist


Immer wieder erlebe ich, dass das Interesse an Literatur abnimmt. Es ist nicht einfach nur Schade, sondern schädlich. Lesen ist die einfachste Art und Weise Bildung zu erhalten. Günstig ist es auch. Und an Literatur zu kommen, stellt auch keine Schwierigkeiten dar. Es gibt öffentliche Büchereien in jedem Bezirk, Buchhandlungen und natürlich die öffentlichen Bücherschränke.

Dennoch sinkt das Interesse an Literatur. Dabei stellt es eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung da. Und es ist auch die bessere Alternative zu Fernsehen und Videospielen.

Lesen ist nicht einfach nur Bildung und eine Freizeitbeschäftigung. Es ist Kunst und Kultur. Lesen ist, was unter anderem den Menschen ausmacht. Was ihn vom Tier unterscheidet.

Mittwoch, 1. August 2012

Wie verschieden das Leben sein kann


Im T.C. Boyles Roman „America“, erstveröffentlicht 1995, treffen zwei Welten aufeinander. Zum einen die des armen aus Mexiko stammenden Candido und zum anderen des Vorstadtbewohners Delaney.

Candido, der mit seiner schwangeren Frau America illegal in die Vereinigten Staaten kam, trifft ganz unvorhergesehen auf einen Amerikaner. Er war gerade auf dem Weg zur Arbeitsvermittlung um dort einen Eintagsjob für drei Dollar die Stunde zu ergattern, als Delaney ihn versehentlich mit dem Auto anfährt. Anstatt den Mexikaner zu einem Arzt zu bringen, was dieser selbst ablehnt, steckt ihm Delaney zwanzig Dollar zu und lässt diesen zurück.

Von da an nimmt die Geschichte seinen Lauf. Boyle beschreibt zum einen das harte Leben von illegalen Einwanderern, die nur mit viel Glück einen mies bezahlten Job bekommen. Auf der anderen Seite stehen Delaney und eine kleine Vorstadtsiedlung bei Los Angeles, wo aus einer Mücke ein Elefant gemacht wird.

T.C. Boyle beschreibt auf eine eindrucksvolle Art und Weise, wie verschieden das Leben der Menschen in derselben Gegend sein kann. Hart, unfair und voller Leid bei den einen sowie Wohlstand und unbedeutende Probleme bei den anderen. Es ist ein lesenswertes Buch, welches einem nicht so schnell aus dem Kopf geht.