Sonntag, 20. Januar 2013

Die Kaffeehaustradition wird wohl ewig leben



Ich bin froh, dass es ein Kulturgut gibt, dem es gut geht und wie es ausschaut weiterhin erhalten bleiben wird. Dies ist die durchaus unterschätzte Kaffeehaustradition, die vor allem in Wien schon lange existiert.

Es ist jedes Mal etwas Besonderes in ein Cafe zu gehen und dort die Zeitung oder ein Buch zu lesen. Oder einfach nur in der Gegend herum zu schauen, sich mit Jemandem zu unterhalten oder im Fernsehen ein Sportereignis zu verfolgen.

Genauso lässt es sich im Kaffeehaus gut im Internet surfen. Dies liegt vor allem daran, dass ein WLAN Anschluss mittlerweile zum Standard geworden ist und so jeder mit einem Laptop oder Smartphone im Netz surfen kann.

Dadurch wird die Kaffeehaustradition noch für eine sehr, sehr lange Zeit erhalten bleiben. Und dies ist gut so. Es ist nun Mal eines der wichtigsten Dinge für uns Wiener.

Samstag, 19. Januar 2013

Ein Buch



Ich verstehe es nicht, wenn Leute nicht gerne lesen. Wenn sie keine Bücher mögen. Für mich sind Romane das Wichtigste auf der Welt.

Doch leider gibt es viele Menschen, die diese Leidenschaft nicht mit mir teilen. Dabei kann ein Roman wunderbare Geschichten über Hass, Liebe, Trauer, Witz oder Dramatik erzählen. Es kann entspannend sein. Ein gutes Buch kann einen amüsieren, zum Nachdenken anregen, zum Weinen bringen und vieles mehr. Es ist besser als Fernsehen.

Auch ein Lyrikband kann all diese Emotionen hervorrufen. Es kann eine Ablenkung zur harten, schrecklichen, unfairen und oftmals grausamen Realität sein. Ein Gedicht kann uns verzaubern und uns in eine andere Welt hineintauchen lassen. Deshalb liebe ich gute Lyrik.

Dennoch gibt es lesefaule Menschen, die kein Buch in die Hand nehmen wollen. Sie schauen lieber fern, betrinken sich sinnlos oder machen sonst eine gehirnamputierte Scheiße. Ich hingegen beschäftige mich lieber mit der Kunstform Buch.

Dienstag, 8. Januar 2013

Wie Schriftsteller schlechter behandelt werden



Wer meint, dass Schriftsteller in Saus und Braus leben, eine ordentliche Menge Geld verdienen, teure Kleidung tragen, ein riesiges Heim haben und mit einem echt geilen Wagen unterwegs sind, der irrt sich gewaltig und lebt anscheinend in einer Scheinwelt. Es ist das Gegenteil der Fall. Schriftsteller verdienen fast nichts. Sie leben nicht vom Schreiben, sondern von einem gewöhnlichen Job wie Jeder andere auch. Und den Luxus, den sich diese Damen und Herren leisten, finanzieren sie sich mit ihrem normalen Beruf.

Das Schriftstellerdasein ist ein hartes Leben mit vielen Misserfolgen und Rückschlägen, mit mühsamen Verlagssuchen, Lesungen die wenig bis kaum Geld bringen, Bücher die sich schlecht verkaufen und zu guter letzt die illegalen Kopien im Internet, die den Autoren zwar ein wenig Ruhm bringen, aber ihnen auch einen enormen finanziellen Schaden zufügen.

Man kann demnach zu Recht sagen, dass Schriftsteller nach Strich und Faden verarscht werden. Ihre Werke werden kopiert, es gibt kaum Förderungen, die allesamt lächerlich niedrig sind und leider auch Verlage, die die Schreiberlinge abzocken. Und letzteres wird immer mehr.

Nur was macht Vaterstaat? Abgesehen von wenigen, mickrigen Literaturpreisvergaben und einigen Parteipolitischmotiviertenförderungen für die eigenen Leute, rein gar nichts. Auf Schriftsteller, die immerhin einen großen und wichtigen Beitrag zur heimischen Kultur liefern, wird geschissen. Es ist eine Schande!

Dabei sollte man meinen, dass der Staat, aber auch die Gesellschaft, mehr Interesse an unseren Literaten haben sollte. Denn die Großen der österreichischen Literatur, Arthur Schnitzler, Stefan Zweig und Franz Kafka, sind weltweit bekannt.

Montag, 7. Januar 2013

Das Aussterben der Literatur



Es ist traurig aber wahr, denn gute Literatur interessiert nur mehr die Wenigsten und diese Gruppe, diese kleine Gruppe, schrumpft immer mehr. Und manchmal frage ich mich: Gibt es sie noch?

Glücklicherweise gibt es noch genug Menschen, die gerne lesen. Auch von denen, die sich für gute und hochwertige Literatur begeistern können, gibt es noch eine annehmbare Anzahl.

Dennoch ist sie am Schwinden, da die Dummheit sich ausbreitet. Man schaut lieber fern. Jedoch was sie sehen, schockiert mich. Immer mehr an Beliebtheit erfreuen sich Sendungen wie Austrias next Topmodel, Saturday Night Fever und ähnliches. Aber für gute, anständige und bildende Literatur, schwindet das Interesse und kaum einer will sich dafür Zeit nehmen.

Aber wieso? Ist den Menschen der eigene Verstand so egal? Interessiert es sie nicht, dass sie und ihre Umgebung immer dümmer werden?

Keine Ahnung, kann ich nur sagen. Ich weis es nicht, weshalb sich so viele Menschen Fernsehsendungen ansehen, die weit weg von anspruchsvoller Unterhaltung sind. Möglicherweise liegt es an der Faulheit. Es ist eben für die Mehrzahl deutlich einfacher sich eine sinnlose Sendung im Fernsehen an zu sehen, als ein gutes und spannendes Buch zu lesen.

Wohin dies führen wird, will ich gar nicht mutmaßen. Ich will es auch gar nicht wissen, denn das Jetzt ist schon schlimm genug. Man kann nur hoffen, dass durch einen Zufall, eine Besserung einsetzt. Aber dies ist leider sehr unwahrscheinlich und wohl nur ein Hirngespenst.

Sonntag, 6. Januar 2013

Die Literaturolympiade



Da die Literatur nur spärlich gefördert wird und es für SchriftstellerInnen und DichterInnen schwer ist, sich einen Namen zu machen, sowie beinah unmöglich vom Schreiben zu leben, muss es eine neu Art der Förderung geben. Nicht nur Deshalb, sondern auch weil die inkompetente Politik es nicht für Notwendig hält das zu fördern, was uns eigentlich ausmacht. Dies ist die Kunst. Und die Literatur ist die wichtigste und niveauvollste Form.

Vor allem ist es für Schreiberlinge sehr schwer außerhalb der eigenen Region und des eigenen Landes Ruhm zu ernten. Trotz des Internets ist dies nicht einfacher geworden, da die Texte von Literaten selten gesucht werden und nur gefunden werden, wenn man den Namen des Verfassers sucht.

Deshalb schlage ich erneut meine Förderung vor, die Teilweise neu ist. Dennoch beruht diese auf den bestehenden Formen und greift zurück auf den Sport. Was ich meine, ist eine Olympiade der Literatur. Da es nicht nur organisatorisch schwer ist, sondern auch kaum möglich ist das Publikum für ein weltweites Turnier der Literatur zu begeistern, wäre diese nur auf den deutschsprachigen Raum beschränkt. Also eine Literaturolympiade der deutschen Sprache.

Meiner Idee zufolge würde es Bewerbe in Poetry Slam, Gedichte, Balladen, Kurzgeschichten, Märchen/Fabeln, Satire, Dramatik und Erzählung/Novelle geben. Dieses Turnier hätte als Veranstalter die drei wichtigsten Länder der deutschen Sprache, Deutschland, Österreich und die Schweiz, und diese Olympiade sollte dann alle zwei Jahre in einer anderen Stadt und Land stattfinden. Die Texte, wie gesagt, müssten in Deutsch verfasst sein. Allerdings dürfen die Teilnehmer auch aus anderen Staaten kommen.

Bei Poetry Slam gäbe es fünf Bewerbe. Je ein Damen und Herren Einzel, sowie je ein Damen und Herren Doppel. Außerdem ein Gemischtes Doppel, bei dem eine Frau und ein Mann gemeinsam antreten. Eine Jury würde dann in jedem Bewerb die besten Fünf wählen.

Bei vielen Teilnehmern, wozu es im Laufe der Zeit kommen könnte und auch sollte, würde es erst ein Gruppen- und dann ein Finalturnier geben. Die Einteilung für diese Gruppen erfolgt durch eine Losung. Weiters halte ich es für wichtig, dass die besten Drei jedes Vorjahrsbewerbs, in diesem gleich für das Finale gesetzt sind. Ausgenommen diese treten nicht erneut an.

Die restlichen Bewerbe (je ein Damen und Herren Einzel) werden nicht durch einen Vortrag entschieden. Hier sollte es nur um den Text gehen. Daher, mein Vorschlag, sollte es hier für jeden Bewerb ein eigenes Thema geben, welches von einer Kommission erst ausgesucht und dann veröffentlicht werden. Dies könnte Beispielsweise im Internet, in Zeitungen und in Zeitschriften der Fall sein.

Der Einsendeschluss wäre dann sechs bis vier Monate vor der Olympiade. In dieser Zeit wählt eine Jury die besten fünf Bewerber. Diese stellen dann ihre Texte bei der Olympiade vor und werden bei einer Gala ausgezeichnet.

Meines Erachtens sollten die jeweils besten Fünf eine Urkunde und die besten Drei eine Medaille erhalten. Wie beim Sport wären diese Gold, Silber und Bronze. Außerdem sollte es auch Geldpreise geben.

Weiters sollte es, zumindest in späterer Folge, auch Ehrenpreise geben. Diese in beliebiger Anzahl vergebenen Preise sollten Menschen ehren, die besondere Dienste für die Literatur oder für die Literaturolympiade geleistet haben. Ausgezeichnet werden diese mit einer Urkunde und einer kristallenen Medaille.

Zu guter letzt noch die Ziele: Durch eine derartige Olympiade könnten auf internationaler Ebene SchrifstellerInnen gefördert werden, sowie deren Bekanntheitsgrad erhöht werden. Das heißt, dass Literaten durch diese Veranstaltung weitere Erfolge verbuchen können, in dem sich die Verkaufszahlen ihrer Bücher erhöhen und das Interesse an deren Lesungen steigt. Weiters könnte dies Olympiade Vorbild für weitere Olympiaden sein und dazu führen, dass es in Zukunft welche für andere Sprachen gibt. Also Literaturolympiaden in Englisch, Französisch, Italienisch, Spanisch, Arabisch und so weiter.

Jedenfalls, dies steht jetzt schon fest, es wäre weltweit das erste dieser Art und womöglich etwas Wegweisendes. Deshalb sollten wir diese Chance keines Falls verpassen.

Donnerstag, 3. Januar 2013

Auch Mangas sind Kunst



Nur zu oft werden sie unter ihrem Wert verkauft und zu gerne werden sie schlecht geredet. Zu Unrecht. Mangas, um die geht es, sind genauso Kunst wie Literatur, Malerei, Bildhauerei und Schauspiel. Sie sind kritisch, traurig, witzig, fantastisch oder sogar erotisch.

Aber dies ist nicht alles, was einen Manga zu einer Kunstform machen. Auch der Stil der Zeichnungen. Es ist keine Kritzelei, sondern eine spannende Darstellung einer Geschichte. Genauso wie Literatur. Nur in einer anderen Form.