Montag, 30. April 2012

Ein unvergesslicher Film


Einer der größten Filmklassiker aller Zeiten, der einem unvergesslich im Kopf bleibt, ist der 1981 entstandene italienische Film „Ganz normal verrückt“. Der Film basiert auf Bukowskis Buch „Erections, Ejaculations, Exhibitions and General Tales of Ordinary Madness“ von 1972.

Der Film beginnt damit, dass der Protagonist Charles Serking nach einer mißlungenen Lesung an einer Universität schnell wieder in seine eigene Welt zurückkehrt. In seine Welt der Bars und Absteigen von Los Angeles, sowie den Frauenbekanntschaften. Zum einen endet sein Verhältnis mit der sexuell aggressiven Vera auf der Polizeiwache, mit seiner Ex-Frau Vicky erlebt er Bevormundung und Gewalt oder die Bekanntschaft mit einer Prostituierten in einer Bar inspiriert ihn wieder zum schreiben.

Der Film ist gekennzeichnet von Sex und Alkoholexzessen sowie davon, wie ein absoluter Außenseiter sich in dieser Welt durchschlägt. All dies macht dieses Werk des italienischen Regisseur Marco Ferreri mit Ben Gazzara in der Hauptrolle zu einem der größten Klassiker der Filmgeschichte.

Samstag, 28. April 2012

It never got weird enough for me


Hunter S. Thompson, Schriftsteller und Journalist, war einer der größten Ikonen der Hippie-Bewegung. In zwei Monaten ist nun sein vierter Todestag, doch er ist weiterhin unvergesslich. Als einer der bekanntesten Vertreter des New Journalism neben Tom Wolfe, gehörte Thompson zu den wichtigsten Journalisten des zwanzigsten Jahrhunderts.

Hunter Stockton Thompson wurde am 18. Juli 1937 in Louisville, Kentucky geboren. Nachdem er aus dem Armeedienst ausschied, begann er ende der 50er Jahre als Sportjournalist zu arbeiten. Später war Thompson als Südamerika-Korrespondent in Peru, Kolumbien und Brasilien unterwegs. Ende der 60er gehörte er zu den ersten Autoren des Rolling Stone Magazins und widmete sich ab den 70er Jahren verstärkt der Politik zu.

Thompsons erstes Buch, „Hell`s Angels“, erschien 1967 und beschäftigte sich als erster mit den Motorradgangs Kaliforniens, in dem er ein Jahrlang mit den Hells Angels unterwegs war.

Weitere seiner Werke sind unter anderem:
·        Fear and Loathing in Las Vegas (1971)
·        Better than Sex (1995)
·        The Rum Diary. A Novel (1999; geschrieben 1959)
·        Kingdom of Fear (2003)

Hunter S. Thompson entschied sich am 20. Februar 2005 für einen Freitod, in dem er sich selbst erschoss. In seinem Abschiedsbrief an seine Frau schrieb er Folgendes:

„Die Footballsaison ist vorbei
Keine Spiele mehr. Keine Bomben mehr. Kein Laufen mehr. Kein Spaß mehr. Kein Schwimmen mehr. 67. Das ist 17 Jahre nach 50. 17 mehr als ich brauchte oder wollte. Langweilig. Ich bin nur noch gehässig. Kein Spaß - für niemanden. 67. Du wirst gierig. Benimm dich deinem hohen Alter entsprechend. Entspann' dich - es wird nicht wehtun.“

Dem Wunsch Thompsons zu Folge wurde seine Asche per Rakete in alle Winde zerstreut. Als Kanonier betätigte sich sein langjähriger Freund Johnny Depp, der von Thompson immer nur als „Colonel“ bezeichnet wurde. Zusätzlich verfügte er, dass die Gäste auf seiner Trauerfeier mit Gummipuppen tanzen sollten.

Sonntag, 15. April 2012

Über das Grundlagenstudium eines Schriftstellers


Ein guter Start in den Tag ist wichtig und beginnt für mich mit einem guten Frühstück sowie der morgendlichen Zeitung. Natürlich eine mit Niveau und keines Falls eines dieser billigen Boulevardblätter, die vom Pöbel gelesen werden. Ich bevorzuge Zeitungen mit Stil, wie den Standard, die Presse, Salzburger Nachrichten und die Süddeutsche Zeitung. Gerne durchblättere ich während des Frühstücks auch Mal eine Zeitschrift oder Wochenzeitung, wie den Falter, Spiegel, Die Zeit oder Psychologie Heute. Hin und wieder auch Mal Profil.

Leider ist die Welt korrupt und abgrundtief Böse. Es geschehen viele schreckliche Dinge, die einen schockieren. Aber ich bin dagegen schon längst abgehärtet. Ich bin damit aufgewachsen. Und als Teil der Generation Gleichgültig, gibt es wohl kaum etwas, das mich so sehr schockieren könnte, dass mich dies aus den Schuhen reist. Für mich und meine Generation ist es normal, dass Politiker korrupt sind und eigensinnig handeln.

Aber das hält mich nicht davon ab, gut in den Tag zu starrten. Das Leben geht weiter und dass in Ländern der Dritten Welt Menschen verhungern, ist kaum zu verhindern. Ich habe kaum die Macht das zu verändern. Das kann nur die breite Masse, dessen Wohlstand am Leid anderer ihre Basis hat. Und natürlich können auch die großen Konzerne der Dritten Welt helfen, in dem sie aufhören die Leute aus zu beuten, was diese seit mehreren Jahrzehnten machen, und mit einem Hungerlohn sozusagen vergewaltigen.

Nachdem ich mein Frühstück genossen und all das Übel in der Welt wahrgenommen, sowie die Körperpflegendenmaßnahem abgeschlossen habe, kommt die Zeit für einen Besuch im Cafe. Meine Favoriten hierbei sind AIDA, Segafredo und CI. Hauptsächlich aber AIDA, da man dort am Besten draußen sitzen kann. Ich finde es nett, wenn ich im Freien meinen Kaffee und die dazugehörige Zigarette genießen kann, und den Leuten auf der Straße zusehe. Nur die vielen dreckigen Autos, mit ihren beschissenen Abgasen stören mich. Sie verschmutzen meinen Körper. Vor allem mein Haar. Und nicht zu vergessen meine Kleidung.

Das CI am Yppenplatz ist für mich eigentlich mehr was für den Abend um gemütlich ein paar Biere zu trinken und Freunde zu treffen. Ich kann dort gut entspannen und durch den Alkohol all die Scheiße in der Welt vergessen. Zu guter Letzt, bevor man Heimgeht und es schon dunkel ist, kann man dort in der Nähe an so vielen verschiedenen Stellen genussvoll einen Joint konsumiert.

Ins Segafredo gehe ich im Grunde nur im Winter, wenn es kalt ist. Es ist eines der wenigen Cafes in Hernals, die zum einen zu ertragen sind und in denen man noch Rauchen kann.

Gemütlich konsumiere ich vormittags in der AIDA meinen Kaffee und rauche eine Kippe, während ich schreibe. Entweder eine Kurzgeschichte, ein Gedicht oder ich arbeite an einem Roman weiter. Hin und wieder schreibe ich auch eine andere Art Text. Zum Beispiel für meinen Blog.

Aber was mich am meisten freut in einem Cafe, sind die vielen anderen Leute, die ich zwischendurch ein wenig beobachte. Es gibt da einige interessante Personen. Für mich als Schriftsteller absolut wichtig. Speziell im Sommer sieht man viel Interessantes.

Zum einen gibt es da diese psychischkranke Frau, die jeden Tag kommt, einen Kaffee trinkt, ein Eis löffelt und eine Zigarette nach der anderen raucht. Wenn diese nach zehn, fünfzehn Minuten wieder geht, liegen im Aschenbecher um die fünf, sechs Stummel. Allesamt von ihr. Und was mir auch noch auffällt, ist, dass ihre Hose nicht passt. Anstatt einen Gürtel zu benützen, lässt sie es anscheinend lieber zu, Probleme mit einer runterrutschenden Hose zu haben. Ich persönlich finde es widerlich, jedes gottverdammte Mal ihren Hintern zu sehen.

Eine weitere schillernde Person, die ich bei meinen Cafe besuchen sehe, ist die zweite psychischkranke Frau. Diese ist älter als die andere. Sie raucht wenig und trinkt nur einen Kaffee. Aber dies Frau schnorrt viel und vergisst hin und wieder Mal aufs Zahlen. Ein Mal, als ich am Tisch neben ihr saß, ließ sie Wasser. Diese Frau urinierte im sitzen. Die gelbe Flüssigkeit floss vom Sessel runter, den Gehsteig entlang zur Straße und bildete dort einen kleinen widerlichen See. Gleich darauf machte sie sich aus dem Staub.

Natürlich gibt es abgesehen von diesen extrem seltsamen Personen, auch einige normale Menschen. Allen voran der Künstler, den ich jeden Tag sehe, wie er seinen Kaffee trinkt und zeichnet. Hin und wieder macht er eine kleine Pause und ließt die eine oder andere Zeitung. Ich kenne zwar seinen Namen nicht, aber eines Tages werde ich ihn danach fragen und eines seiner Bilder erwerben.

Für mich ist jeder einzelne Kaffeehausbesuch etwas Lehrreiches. Ein Studium, das es an keiner Universität der Welt gibt. Selbst die großen Elitehochschulen Harvard, Yale, Oxford und Co bieten dies nicht. Sie könnten es auch nicht. Dieser Lehrstoff kann nicht in einem Lehrsaal vermittelt werden, sondern nur durch ein Studium vor Ort. Und dies ist die Grundlage für einen Schriftsteller.

Samstag, 14. April 2012

Das hundertjährige Jubiläum


Vor genau hundert Jahren kollidierte Luxusdampfer Titanic mit einem Eisberg. Es starben 1500 Menschen bei diesem Unglück. Noch im selben Jahr entstanden die ersten Film über die Titanic und deren Untergang. Saved from the Titanic, mit einer Überlebenden in der Hauptrolle, und In Nacht und Eis.

Im Laufe der Zeit entstanden viele weitere Filme, wie Beispielsweise der 1943 gedrehte deutsche Propagandafilm Titanic, der 1980 gedrehte Abenteuerfilm Hebt die Titanic und der bekannteste und erfolgreichste von allen, Titanic aus dem Jahr 1997 von James Cameron mit Leonardo DiCaprio und Kate Winslet in den Hauptrollen. Letzterer gewann 11 Oscars.

Weiters entstanden auch viele Lieder, Romane, Bilder und Theaterstücke über den 1912 versunkenen Dampfer. Kein Schiffsunglück ist in der Kunst so vertreten wie die Titanic. Man kann sagen, dass dieses Schiff die Kunst bewegte.

Dienstag, 10. April 2012

Ein Schiffsunglück das die Kunst bewegte


Vor genau hundert Jahren lief der Luxusdampfer Titanic aus und kollidierte vier Tage später mit einem Eisberg. Es starben 1500 Menschen bei diesem Unglück. Noch im selben Jahr entstanden die ersten Film über die Titanic. Saved from the Titanic, mit einer Überlebenden in der Hauptrolle, und In Nacht und Eis.

Im Laufe der Zeit entstanden viele weitere Filme, wie Beispielsweise der 1943 gedrehte deutsche Propagandafilm Titanic, der 1980 gedrehte Abenteuerfilm Hebt die Titanic und der bekannteste und erfolgreichste von allen, Titanic aus dem Jahr 1997 von James Cameron mit Leonardo DiCaprio und Kate Winslet in den Hauptrollen. Letzterer gewann 11 Oscars.

Weiters entstanden auch viele Lieder, Romane, Bilder und Theaterstücke über den 1912 versunkenen Dampfer. Kein Schiffsunglück ist in der Kunst so vertreten wie die Titanic. Man kann sagen, dass dieses Schiff die Kunst bewegte.

Sonntag, 8. April 2012

Realitätsnah wie noch nie


Der Film Contagion behandelt das Szenarie einer Pandemie. Und im Gegensatz zu anderen Filmen dieses Genres, wie Outbreak, ist dieses Werk des Starregisseurs Steven Soderbergh absolut realitätsnah und detailgetreu.

Der Film beginnt damit, dass Beth Emhoff, gespielt von Gwyneth Paltrow, von einer Dienstreise aus Hong Kong zurückkehrt. Es geht ihr nicht gut. Sie hat Husten, ist angeschlagen und kalter Schweiß. Doch sie beachtet diese Gefühle kaum und hält es für Jetlag. Jedoch bricht Beth zu Hause bei ihrer Familie zusammen. Mit einem Krampfanfall und Schaum vor dem Mund wird sie ins Krankenhaus geliefert, wo die Ärzte nur mehr ihren Tod feststellen können. Ab da an geht es darum, die Seuche ein zu dämmen und einen Impfstoff zu entwickeln.

In weiteren Rollen sind unter anderem Matt Damon, Kate Winslet, Laurence Fishburne, Jude Law und Elliott Gould zu sehen.

Einfach gesagt: Nicht nur die vielen Stars machen den Film sehenswert, sondern auch die realitätsgetreue Verarbeitung des Stoffs. Daher sollte man sich den Film ansehen.

Freitag, 6. April 2012

18 Jahre nach Cobain

Seit 18 Jahren ist Kurt Cobain Tod und er hinterließ ein riesiges Loch in der Musik. Dieses konnte bisher nicht gefüllt werden. Seit seinem Tod gab es keinen vergleichbaren Musiker. Auch keine Band, wie Nirvana, die das Musikgeschäft dermaßen beeinflusste.

Zwar gab es immer wieder erfolgreiche Musiker und Musikerinnen, doch niemand der an einen Kurt Cobain oder Nirvana heranreichen konnte. Es ist beinahe Hoffnungslos, wenn man versucht etwas Derartiges wie diese Grunge-Band sucht. Die Musikindustrie hat nichts zu bieten.

Anstatt weiter zu suchen, verkrampft sie sich mit jämmerlicher Musik von Bands, Sängern und Sängerinnen aus Castingshows, die nichts weiter als One-Hit-Wonder sind.

Donnerstag, 5. April 2012

Ein Großer der Kriminalliteratur


Der am ersten April 1875 in London geborene Edgar Wallace gehörte zu den größten Kriminalschriftstellern der Welt. Seine über 80 Krimibücher wurden in 44 Sprachen übersetzt und erfreuen sich seither großer Beliebtheit.

Weiters verfasste Edgar Wallace zahlreiche Abenteuerromane, Gedicht- und Kurzgeschichtensammlungen und auch Sachbücher. Er verfasste zu Lebzeiten mehr als hundert Bücher und zählt zu den bedeutendsten Schriftsteller Englands.

Zu seinen bekanntesten Romanen zählen Die blaue Hand, Der Zinker und Das indische Tuch.

Dienstag, 3. April 2012

Was Literatur alles kann


Literatur ist nicht einfach nur Kunst. Es ist mehr als das. Viel, viel mehr. Diese Form der Kunst, des Ausdrucks, ist eine Muse der Menschen, die ihn und sie zu Top Leistungen motivieren. Dennoch wurde und wird die Literatur viel zu oft unterschätzt. Leider zu unrecht.

Die Literatur zeigt dem Menschen was er oder sie alles kann. Was man aus dem Leben alles machen kann. Es zeigt dem Menschen Dinge, der unvorstellbar sind. Dinge, an die dieses Lebewesen nie dachte. Es zeigt unglaubliches.

Einfach gesagt: Literatur zeigt mehr als Film und Fernsehen. Literatur ist unsterblich.