Sonntag, 26. Mai 2013

Ein echter Klassiker



Das Buch „Die Traumnovelle“ wurde von Arthur Schnitzler 1925 geschrieben und es handelt sich dabei, wie man es schon aus dem Namen heraus erkennen kann, um eine Novelle.

Im Mittelpunkt dieses Werkes steht das Ehepaar Fridolin und Albertine, die zusammen eine Tochter haben. Die Handlung beginnt damit, dass Albertine ihrem Gatten von einem erotischen Traum erzählt, den sie während ihres gemeinsamen Urlaubes in Dänemark von einem jungen Offizier hatte. Fridolin traf im selben Urlaub ein junges Mädchen, welches ihn faszinierte. Allerdings blieben beide dem Ehepartner treu. Am selben Abend muss Fridolin, der Arzt ist, zu einem Patienten gehen, der einen Schlaganfall hatte. Als er bei diesem eintrifft, ist dieser allerdings schon verstorben. Die Tochter des Toten erzählt Fridolin, dass sie sich in ihn verliebt hat, aber er weist sie zurück und stellt für ihren Vater den Totenschein aus. Nachdem er das Haus des Verstorbenen verlassen hatte, setzt sich Fridolin in ein Kaffeehaus und trifft dort seinen alten Studienfreund Nachtigall, welcher aus Polen stammt und seinen Lebensunterhalt mit Klavierspielen verdient. Nachtigall erzählt Fridolin, dass er nachts um zwei Uhr auf geheimen Privatpartys mit verbundenen Augen Klavier spielt. Allerdings kann er durch die Augenbinde einiges erkennen und teilt Fridolin mit, dass dort Orgien gefeiert werden. Fridolin möchte unbedingt dabei sein, doch Nachtigall hält das für zu gefährlich, aber ist dann am Ende doch damit einverstanden. Bei einem Kostümverleih treffen sich die beiden wieder, als sich Fridolin ein Kostüm ausborgt. Dort erfährt er von Nachtigall die geheime Parole, welche zufällig „Dänemark“ lautet. Auf der geheimen Party trifft Fridolin eine geheimnisvolle Frau, von der er allerdings nur den Körper erkennen kann, da ihr Gesicht verschleiert ist. Diese bittet ihn zu gehen, aber er will nicht und wird rausgeschmissen. dadurch, dass die unbekannte Frau für ihn bürgt, wird er nicht von den Veranstaltern ermordet, wie diese es eigentlich vorhatten. Am nächsten Morgen liest er in der Zeitung von dem Freitod einer Baronin D., welche er für die geheimnisvolle Frau hält. Fridolin beschließt Nachforschungen anzustellen und findet ihre Leiche im Pathologischen Institut. Daraufhin stellt er seine Nachforschungen ein und geht zurück zu seiner Frau.

Fridolin ist ein typischer Mann, der in der damals üblichen Rollenverteilung zwischen Mann und Frau lebt. Er sorgt gut für seine Frau, merkt allerdings nicht, dass er sie entmündigt. Seine Frau, Albertine, die eine typische Frau der Jahrhundertwände ist, hat jung geheiratet und ist unglücklich, weil sie ihre Fantasien und Triebe unterdrücken musste. Man kann dies sehr gut daran erkenne, als sie ihrem Gatten erzählt, wie sie Beide sich verlobt haben: „[…] er konnte von mir in dieser Nacht alles haben, was er nur verlangte. Ja, das dachte ich mir – Aber er sprach das Wort nicht aus, der entzückende junge Mensch; er küsste nur zart meine Hand, und am Morgen darauf fragte er mich – ob ich seine Frau werden wollte. Und ich sagte ja.“

Der Traum hat in diesem Werk eine sehr hohe Bedeutung, da der Traum von Albertine den Beginn der Handlung, sowie den Auslöser für alle späteren Ereignisse darstellt. Ein weiterer Grund dafür, dass der Traum einen hohen Stellenwert in dem Werk „Die Traumnovelle“ hat, ist der, dass die Erlebnisse von Fridolin möglicherweise nicht real waren, sondern nur von ihm geträumt wurden. Dies würde erklären, warum die geheime Parole „Dänemark“ hieß. Außerdem könnte folgender Satz von Albertine eine Anspielung daran sein, dass Fridolins Abenteuer nur geträumt war: „Nun sind wir wohl erwacht […] für lange.“

Der Autor, Arthur Schnitzler, wurde am 15. Mai 1862 in Wien geboren. Er studierte Medizin und wurde 1885 Aspirant und Sekundararzt. Von 1888 bis 1893 war er Assistent seines Vaters in der Allgemeinen Poliklinik in Wien. Nach dessen Tod eröffnete er eine Privatpraxis. 1888 verfasste er sein erstes Bühnenmanuskript, 1895 veröffentlichte er sein erstes Buch. Arthur Schnitzler ist am 21. Oktober 1931 gestorben.

Sonntag, 19. Mai 2013

Die Kommerzialisierung der Kunst ist ihr Tot



Was heute als Kunst verkauft wird, ist großteils bloß mainstream Kacke, die nichts mit Kunst zu tun hat. Es ist nichts weiter als Kommerz. Ein Mittel um schnell viel Kohle zu machen und nicht mehr um Menschen zu unterhalten oder sie zum Nachdenken zu bringen.

Justin Bieber, Lady Gaga und Co sind nichts weiter als Produkte von Konzernen. Sie sind keine Künstler, sondern Geschäftsleute, die das Wort Kunst missbrauchen.

Wahre Künstler wie zum Beispiel Musiker und Bands wie Nirvana, Beatles und Elvis Presley oder auch die Autoren Ernest Hemingway, Thomas Mann und Stefan Zweig sind längst tot. Möglicherweise ist die Kunst längst gestorben.

Freitag, 17. Mai 2013

Ein Gegenstand namens Buch



Es gibt da etwas, dass viele nicht mehr kennen. Was auch so manch ältere Person niemals kannte. Und dieses Ding, dieser Gegenstand, besteht aus Papier. Aus vielen Zetteln, die mit so seltsamen Zeichen bedruckt sind, welche man als Buchstaben bezeichnet. Gemeinsam mit vielen weiteren Zetteln, die zusammengebunden sind, nennt man sie ein Buch.

Dieser Gegenstand mit dem Namen Buch bietet sehr viel. Angefangen von spannenden Geschichten über Morde, Liebe, Hass, Dekadenz und vielem mehr, bis hin zu interessanten Informationen über Medizin, Physik, Chemie, Geschichte, Biologie, Geographie und all den anderen Wissenschaften. Es ist daher ein intelligenter Zeitvertreib und eine Alternative zu Fernsehen, Videospielen und all dem anderen idiotischen Mist für hirnlose Menschen.

Es gibt und gab viele gute Autoren, die spannende Bücher schrieben und schreiben. Bücher, die es Wert sind, gelesen zu werden, denn es stellt keine Zeitverschwendung dar, sondern eine wahre geistige Befriedigung. Es lohnt sich ein Werk von Autoren wie Goethe, Schiller, Mann, Schnitzler, Steinbeck, Miller, Joyce und Co zur Hand zu nehmen, es auf zu klappen und eine Seite nach der anderen zu lesen.

Sonntag, 12. Mai 2013

Und wieder kommt der Eurovision Song Contest



Kommende Woche startet der Eurovision Song Contest. Und wieder einmal wird eine Farce durchgezogen. Immerhin geht es bei diesem Wettbewerb nicht mehr darum, das beste Lied zu ermitteln, sondern darum, welcher Interpret die beste Bühnenshow darbietet. Es gewinnt nicht das Teilnehmerland mit der besten Sängerin, Sänger oder Band, sondern ausschließlich jener Staat mit den besten Kostümen, mit den besten Tänzern, mit den hübschesten Menschen auf der Bühne. Wer hat den besten Freak? Es geht nur ums Auge. Und die Musik? Die spielt längst keine Rolle mehr.

Samstag, 11. Mai 2013

Musik statt Bühnenshow



Viele Musiker setzen bei ihren Konzerten auf große Bühnenshows. Es werden Tiere eingesetzt, Akrobatik, Feuer, Konfetti, Funkenregen, schrille Kostüme und vieles mehr. Währenddessen rückt die Musik, worauf es eigentlich bei einem Konzert ankommt, immer mehr in den Hintergrund.

Mir geht dies ziemlich auf die Nerven. Ich hasse es. Ein guter Musiker hat derartiges nicht notwendig. Er oder sie reist das Publikum mit den Songs mit. Alles andere ist einfach nur armselig.

Sonntag, 5. Mai 2013

Mangas



Nur zu oft werden sie unter ihrem Wert verkauft und zu gerne werden sie schlecht geredet. Zu Unrecht. Mangas, um die geht es, sind genauso Kunst wie Literatur, Malerei, Bildhauerei und Schauspiel. Sie sind kritisch, traurig, witzig, fantastisch oder sogar erotisch.

Aber dies ist nicht alles, was einen Manga zu einer Kunstform machen. Auch der Stil der Zeichnungen. Es ist keine Kritzelei, sondern eine spannende Darstellung einer Geschichte. Genauso wie Literatur. Nur in einer anderen Form. Eine eigene Form der Kunst, die auf die gleiche Art und Weise begeistert.

Die Rückkehr von Star Wars



In zwei Jahren wird die nächste Kultfilmreihe nach Star Treak zurück in die Kinos kommen. Nachdem Disney das Studio Lucasfilm, Inhaber der Rechte an Star Wars, soll es nun einen siebenten Film der Jedisaga geben.