Montag, 28. Februar 2011

Weniger als verdient


Letzte Nacht  wurden Mal wieder die Oscars vergeben. Dieses Mal bereits zum 83. Mal. Der große Favorit The King`s Speech, der auch ordentlich abkassierte und in vier Kategorien die begehrte Trophäe für sich entscheiden konnte. Und dies absolut verdient. Meines Erachtens sogar zu wenig für einen so guten Film. Ebenfalls erfolgreich war Inception, welcher ebenfalls vier Oscars bekam und somit zusammen mit The King`s Speech der erfolgreichste Film der heurigen Oscarverleihung war. Erfolgreich war auch Social Network von David Fincher, welcher mit drei Oscars der dritterfolgreichste Film war.

Freitag, 25. Februar 2011

Der Eurovision Song Contest ist eine Farce


Heute ist die Entscheidung wer zum Eurovision Song Contest fährt. Wird es Alkbottle? Nadine Beiler? Oder Richard Klein? Wer weiß! Aber es ist egal, wer für Österreich hinfährt. Immerhin geht es nicht mehr darum, das beste Lied zu ermitteln, sondern darum, welcher Interpret die beste Bühnenshow hat. Es gewinnt nicht das Teilnehmerland mit der besten Sängerin, Sänger oder Band, sondern ausschließlich jener Staat mit den besten Kostümen, mit den besten Tänzern, mit den hübschesten Menschen auf der Bühne. Es geht nur ums Auge. Und die Musik? Die spielt längst keine Rolle mehr.

Sonntag, 20. Februar 2011

Wir brauchen einen Kurt Cobain

Musikalisch bewegt sich die Welt in die 1980er zurück, empfinde ich. Meines Erachtens ist dies ein fataler Fehler. Die Diskoära brachte eine Menge Müll heraus. Verweichlichte realitätsferne Musik und ein Kleidungsstil der zum Kotzen war. Unanschauliche Frisuren. Es war furchtbar. Deswegen braucht die Welt einen neuen Kurt Cobain, der den Rock und all seine Untergenres vor dem Aussterben rettet. Nur so kann die Musik des ersten Viertels des einundzwanzigsten Jahrhunderts gerettet werden. Zusätzlich brauchen wir noch Bands, die zum einen in der eigenen Szene sich einer großen Beliebtheit erfreuen, aber auch in der breiten Masse große Akzeptanz finden. Ansonsten könnte es zum Ende des Rocks kommen. Und dies wäre auch das Ende der Zivilisation.

Samstag, 19. Februar 2011

The King`s Speech

Ein großartiges Filmmeisterwerk, in dem der Sprachfehler von König George VI von England und dessen Behandlung eindrucksvoll dargestellt werden. Dazu kommt noch die priese Humor, die von Regisseur Tom Hooper hervorragend beigefügt wurde, und den Film zu dem macht was er ist. Aber vergessen wir nicht die Leistungen der beiden Hauptdarsteller, Collin Firth als König George VI und Geoffrey Rush als der Sprachtherapeut Lionel Logue. Natürlich auch Helena Bonham Carter als Königin Elizabeth, die auch als Queen Mum bekannt war.

Einfach gesagt, The King`s Speech ist ein großartiger und spannender Film, den man mehr als Sehenswert bezeichnen kann. Ich muss dieses Meisterwerk einfach weiter empfehlen.

Freitag, 18. Februar 2011

Die Welt ist unsere Bühne

Im Nachbarschaftszentrum 17 in der Hernalser Hauptstraße 53 lässt sich seit heute die Vernissage „Die Welt ist unsere Bühne“ von David Leitha bewundern. Es handelt sich dabei um einzigartige Bilder, die durchwegs sehr Sehenswert sind. In den Gemälden und Portraits des Künstlers zeigen sich das Alltagsleben der Menschen und deren Emotionen in einer fantastischen Art. Gestik und Mimik wurden von David Leitha hervorragend getroffen. Ich kann die Vernissage nur weiter empfehlen, die noch bis zum 18. März, jeweils Montag bis Freitag von 9-12 und 13-17 Uhr, besichtigt werden kann.

Donnerstag, 17. Februar 2011

Die Befristeten

„Wir haben keine Angst, denn wir wissen, was uns bevorsteht. – Ist es so herrlich, was uns bevorsteht? – Es ist nicht herrlich, aber wir haben keine Angst.“, Chor der Ungleichen.

„Die Befristeten“ von Elias Canetti aufgeführt im Theater Spielraum ist ein großartiges Stück und traf meine Erwartungen voll und ganz. Die Eigenproduktion der kleinen Bühne im siebten Wiener Gemeindebezirk glänzte vor allem durch die sensationellen Leistungen der Darsteller und Darstellerinnen. Aber auch durch die glanzvolle und fabelhafte Inszenierung in einem Stück über Leben, Tod und Freiheit. Allem in allen hat sich das Theater Spielraum wieder selbst übertroffen. Einfach Großartig!

Donnerstag, 10. Februar 2011

Alles Vorbei

"Alles Vorbei" von Edward Albee aufgeführt in der Komödie am Kai ist ein typisches Altweiberstück, welches bei mir kein Lachen erzeugt, sondern nur ein Gähnen. Ich kann dieses Stück beim besten Willen nicht weiter empfehlen. Es langweilt einen zu Tode und macht das sitzen unerträglich. Dazu noch die durchschnittliche Leistung der Schauspieler machen es noch schlimmer in einer der Reihen bis zum Ende durch zu halten. Fazit: Schaut es euch nicht an!