Montag, 28. Oktober 2013

Lesen



Während alle vor der Glotze hocken, sitze ich irgendwo gemütlich herum und lese ein Buch. Mir ist es egal, an welchen Ort ich mich mit einem guten Roman befasse. Sei es zu Hause, in einem Cafe oder in einem öffentlichen Verkehrsmittel. Ich lese so ziemlich an jedem erdenklichen Ort gerne. Sofern ich genug Licht habe.

Mir ist schon vor langer Zeit aufgefallen, dass nur noch wenige Menschen regelmäßig lesen und ein noch kleinerer Teil, dies als Hobby bezeichnet. Jedes Mal, wenn mich eine Person nach meinen Freizeitbeschäftigungen befragt und ich dann Lesen angebe, werde ich von ein jedem gefragt: „Lesen? Echt? Wow. Das finde ich super!“

Jetzt Mal ehrlich. Wie kann man lesen nicht mögen? Was ist schöner als einen spannenden Roman zu lesen? All die Phantasie, die man dabei einsetzt. Das hat man beim Fernsehen nicht. Da schaut man nur wie ein Idiot auf einen Bildschirm und bekommt ein Bild vorgegeben. Man hat dabei nicht zu denken. Das passt da auch nicht her.

Aber beim Lesen ist dies nicht so. Da hat man den Text und stellt sich im Kopf alles Bildlich vor. Man malt sich selbst aus, wie eine Szene ausschaut. In einem Roman hat man seine Vorgaben, aber man hat dennoch genug Freiheit für seine eigene Kreativität. Und dies, die man bei dieser aussterbenden Freizeitbeschäftigung hat, liebe ich so sehr. Deshalb verstehe ich nicht, weshalb nur so wenige Menschen gerne lesen.

Samstag, 19. Oktober 2013

Eigenwerbung



Auf GOTV werden die Musikvideos immer wieder von bekannten Musikern ausgesucht und präsentiert. Eine nette Sache, die mir gut gefällt. Doch manche nützen dies für Eigenwerbung aus. Sie suchen ihre eigenen Songs aus. Ich empfinde diese Werbung als heuchlerisch und Scheinheilig.

Sonntag, 6. Oktober 2013

Steinbeck



Es gab und gibt viele gute Schriftsteller. Aber nur eine Handvoll von ihnen wird unsterblich. Die meisten Schriftsteller können große Erfolge feiern, doch sie und ihre Literatur sind vergänglich. Denn nur die Besten von leben ewig. Einer von ihnen ist John Steinbeck.

John Ernest Steinbeck wurde am 27. Februar 1902 in Salinas, Kalifornien, USA als Sohn eines Deutschen Mühlenbetriebsleiter und einer irischstämmigen Lehrerin geboren. Er zählt zu den erfolgreichsten Autoren des 20. Jahrhunderts.

Steinbeck interessierte sich schon früh für Literatur und schrieb auch schon in seiner Kindheit Kurzgeschichten. Ab 1919 begann er sein Studium in Englischer Literatur, Geschichte und Journalismus an der Stanford University. In den Semesterferien arbeitete er auf Farmen, Baustellen und in Fabriken. 1924 verließ Steinbeck Stanford ohne Abschluss.

Ein Jahr später ging er für kurze Zeit als Journalist nach New York. 1929 erschien sein erster Roman „Cup of Gold“ (dt.: Eine Handvoll Gold). Im Jahr darauf heiratete er Carol Henning, welche er allerdings Anfang der 40er wieder verließ.

1935 schaffte er mit seinem Werk Tortilla Flat seinen ersten großen Erfolg. Ein Jahr später bekam er von der San Francisco News einen Auftrag über eine Artikelserie über Wanderarbeiter aus Oklahoma. Auf diesen Erfahrungen beruhend veröffentlichte er zwei Jahre danach die Novelle „Von Mäusen und Menschen“ und 1939 den Roman „Früchte des Zorns“, für welchen er 1940 mit dem Pulitzer Preis ausgezeichnet wurde.

Von Juni bis Oktober 1943 war er als Kriegsberichterstatter tätig. 1950 heiratete er die Texanerin Elaine Anderson Scott. Vier Jahre später erlitt er während einer Reiße durch Europa einen leichten Schlaganfall. In den 60er Jahren wurde sein Gesundheitszustand immer schlechter, bis er am 20. Dezember 1968 in New York an einem Herzversagen starb. Sechs Jahre zuvor erhielt er 1962 den Nobelpreis für Literatur.

Zu seinen wichtigsten Werken zählten:

  • Tortilla Flat
  • Von Mäusen und Menschen
  • Früchte des Zorns
  • Die Straße der Ölsardinen
  • Die Perle
  • Jenseits von Eden