Dienstag, 31. Januar 2012

Ein Meisterwerk mit hoher Aktualität

Politik war schon immer ein grausames Geschäft. Es hat sich in den letzten zweitausend Jahren kaum was daran geändert. Nur die Waffen, mit denen sich die Politiker gegeneinander bekämpften, wurden ausgetauscht. In der Antike beauftragte man Attentäter um unliebsame Feinde zu beseitigen. Heute denunziert sich die Politkaste mit Worten.

Einst stachen die Senatoren, allen voran Brutus, auf Julius Cesar ein. Heute wird mit Worten gefochten. Manchmal gesprochen und ein anderes Mal geschrieben. Doch eins blieb gleich: Der Wille den politischen Gegner um jeden Preis zu schlagen.

In The Ides of March spielt George Clooney gekonnt einen Politiker in der Vorwahl zur Präsidentschaftskandidatur. Der Film begeistert nicht nur in seiner Spannung, sondern auch in seiner gestochenscharfen Wiedergabe der heutigen Politik. Hinzu kommt noch, dass aufgrund des Momentanen Vorwahlkampfes um die Präsidentschaftskandidatur die Aktualität dieses Themas höher den je liegt.

George Clooney glänzt in diesem Film nicht nur als Darsteller, sondern fungierte auch als Regisseur. Nebenbei sei noch seine Mitarbeit am Drehbuch, sowie an der Produktion. Und man kann zu Recht behaupten, dass er in all diesen Funktionen, wie auch das gesamte bei diesem Film tätige Team, gute Arbeit geleistet hat.