Hunter S. Thompson, Schriftsteller und
Journalist, war einer der größten Ikonen der Hippie-Bewegung. In zwei Monaten
ist nun sein vierter Todestag, doch er ist weiterhin unvergesslich. Als einer
der bekanntesten Vertreter des New Journalism neben Tom Wolfe, gehörte Thompson
zu den wichtigsten Journalisten des zwanzigsten Jahrhunderts.
Hunter Stockton Thompson wurde am 18. Juli
1937 in Louisville, Kentucky geboren. Nachdem er aus dem Armeedienst ausschied,
begann er ende der 50er Jahre als Sportjournalist zu arbeiten. Später war
Thompson als Südamerika-Korrespondent in Peru, Kolumbien und Brasilien
unterwegs. Ende der 60er gehörte er zu den ersten Autoren des Rolling Stone Magazins
und widmete sich ab den 70er Jahren verstärkt der Politik zu.
Thompsons erstes Buch, „Hell`s Angels“,
erschien 1967 und beschäftigte sich als erster mit den Motorradgangs
Kaliforniens, in dem er ein Jahrlang mit den Hells Angels unterwegs war.
Weitere seiner Werke sind unter anderem:
·
Fear and
Loathing in Las Vegas (1971)
·
Better than Sex (1995)
·
The Rum Diary.
A Novel (1999; geschrieben 1959)
·
Kingdom of Fear (2003)
Hunter S. Thompson entschied sich am 20.
Februar 2005 für einen Freitod, in dem er sich selbst erschoss. In seinem
Abschiedsbrief an seine Frau schrieb er Folgendes:
„Die Footballsaison ist vorbei
Keine Spiele mehr. Keine Bomben mehr. Kein
Laufen mehr. Kein Spaß mehr. Kein Schwimmen mehr. 67. Das ist 17 Jahre nach 50.
17 mehr als ich brauchte oder wollte. Langweilig. Ich bin nur noch gehässig.
Kein Spaß - für niemanden. 67. Du wirst gierig. Benimm dich deinem hohen Alter
entsprechend. Entspann' dich - es wird nicht wehtun.“
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