Da die Literatur nur spärlich
gefördert wird und es für SchriftstellerInnen und DichterInnen schwer ist, sich
einen Namen zu machen, sowie beinah unmöglich vom Schreiben zu leben, muss es
eine neu Art der Förderung geben. Nicht nur Deshalb, sondern auch weil die
inkompetente Politik es nicht für Notwendig hält das zu fördern, was uns
eigentlich ausmacht. Dies ist die Kunst. Und die Literatur ist die wichtigste
und niveauvollste Form.
Vor allem ist es für
Schreiberlinge sehr schwer außerhalb der eigenen Region und des eigenen Landes
Ruhm zu ernten. Trotz des Internets ist dies nicht einfacher geworden, da die
Texte von Literaten selten gesucht werden und nur gefunden werden, wenn man den
Namen des Verfassers sucht.
Deshalb schlage ich erneut meine
Förderung vor, die Teilweise neu ist. Dennoch beruht diese auf den bestehenden
Formen und greift zurück auf den Sport. Was ich meine, ist eine Olympiade der
Literatur. Da es nicht nur organisatorisch schwer ist, sondern auch kaum möglich
ist das Publikum für ein weltweites Turnier der Literatur zu begeistern, wäre
diese nur auf den deutschsprachigen Raum beschränkt. Also eine
Literaturolympiade der deutschen Sprache.
Meiner Idee zufolge würde es
Bewerbe in Poetry Slam, Gedichte, Balladen, Kurzgeschichten, Märchen/Fabeln,
Satire, Dramatik und Erzählung/Novelle geben. Dieses Turnier hätte als
Veranstalter die drei wichtigsten Länder der deutschen Sprache, Deutschland,
Österreich und die Schweiz, und diese Olympiade sollte dann alle zwei Jahre in
einer anderen Stadt und Land stattfinden. Die Texte, wie gesagt, müssten in
Deutsch verfasst sein. Allerdings dürfen die Teilnehmer auch aus anderen
Staaten kommen.
Bei Poetry Slam gäbe es fünf
Bewerbe. Je ein Damen und Herren Einzel, sowie je ein Damen und Herren Doppel.
Außerdem ein Gemischtes Doppel, bei dem eine Frau und ein Mann gemeinsam
antreten. Eine Jury würde dann in jedem Bewerb die besten Fünf wählen.
Bei vielen Teilnehmern, wozu es
im Laufe der Zeit kommen könnte und auch sollte, würde es erst ein Gruppen- und
dann ein Finalturnier geben. Die Einteilung für diese Gruppen erfolgt durch
eine Losung. Weiters halte ich es für wichtig, dass die besten Drei jedes
Vorjahrsbewerbs, in diesem gleich für das Finale gesetzt sind. Ausgenommen diese
treten nicht erneut an.
Die restlichen Bewerbe (je ein
Damen und Herren Einzel) werden nicht durch einen Vortrag entschieden. Hier
sollte es nur um den Text gehen. Daher, mein Vorschlag, sollte es hier für
jeden Bewerb ein eigenes Thema geben, welches von einer Kommission erst
ausgesucht und dann veröffentlicht werden. Dies könnte Beispielsweise im
Internet, in Zeitungen und in Zeitschriften der Fall sein.
Der Einsendeschluss wäre dann
sechs bis vier Monate vor der Olympiade. In dieser Zeit wählt eine Jury die
besten fünf Bewerber. Diese stellen dann ihre Texte bei der Olympiade vor und
werden bei einer Gala ausgezeichnet.
Meines Erachtens sollten die
jeweils besten Fünf eine Urkunde und die besten Drei eine Medaille erhalten.
Wie beim Sport wären diese Gold, Silber und Bronze. Außerdem sollte es auch
Geldpreise geben.
Weiters sollte es, zumindest in
späterer Folge, auch Ehrenpreise geben. Diese in beliebiger Anzahl vergebenen
Preise sollten Menschen ehren, die besondere Dienste für die Literatur oder für
die Literaturolympiade geleistet haben. Ausgezeichnet werden diese mit einer
Urkunde und einer kristallenen Medaille.
Zu guter letzt noch die Ziele:
Durch eine derartige Olympiade könnten auf internationaler Ebene
SchrifstellerInnen gefördert werden, sowie deren Bekanntheitsgrad erhöht
werden. Das heißt, dass Literaten durch diese Veranstaltung weitere Erfolge
verbuchen können, in dem sich die Verkaufszahlen ihrer Bücher erhöhen und das
Interesse an deren Lesungen steigt. Weiters könnte dies Olympiade Vorbild für
weitere Olympiaden sein und dazu führen, dass es in Zukunft welche für andere
Sprachen gibt. Also Literaturolympiaden in Englisch, Französisch, Italienisch,
Spanisch, Arabisch und so weiter.
Jedenfalls, dies steht jetzt
schon fest, es wäre weltweit das erste dieser Art und womöglich etwas
Wegweisendes. Deshalb sollten wir diese Chance keines Falls verpassen.
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