Der amerikanische Schriftsteller John
Ernest Steinbeck wurde am 27. Februar 1902 in Salinas, Kalifornien, USA als
Sohn eines Deutschen Mühlenbetriebsleiter und einer irischstämmigen Lehrerin
geboren. Er zählt zu den erfolgreichsten Autoren des 20. Jahrhunderts, sowie zu
den bedeutendsten Literaturnbelpreisträgern.
Steinbeck interessierte sich schon früh für
Literatur und schrieb auch schon in seiner Kindheit Kurzgeschichten. Ab 1919
begann er sein Studium in Englischer Literatur, Geschichte und Journalismus an
der Stanford University. In den Semesterferien arbeitete er auf Farmen,
Baustellen und in Fabriken. 1924 verließ Steinbeck Stanford ohne Abschluss.
Ein Jahr später ging er für kurze Zeit als
Journalist nach New York. 1929 erschien sein erster Roman „Cup of Gold“ (dt.:
Eine Handvoll Gold). Im Jahr darauf heiratete er Carol Henning, welche er
allerdings Anfang der 40er wieder verließ.
1935 schaffte er mit seinem Werk Tortilla
Flat seinen ersten großen Erfolg. Ein Jahr später bekam er von der San
Francisco Newes einen Auftrag über eine Artikelserie über Wanderarbeiter aus
Oklahoma. Auf diesen Erfahrungen beruhend veröffentlichte der Autor zwei Jahre
danach die Novelle „Von Mäusen und Menschen“ und 1939 den Roman „Früchte des
Zorns“, für welchen er 1940 mit dem Pulitzer Preis ausgezeichnet wurde.
Von Juni bis Oktober 1943 war er als
Kriegsberichterstatter tätig. 1950 heiratete er die Texanerin Elaine Anderson
Scott. Vier Jahre später erlitt er während einer Reiße durch Europa einen
leichten Schlaganfall. In den 60er Jahren wurde sein Gesundheitszustand immer
schlechter, bis er am 20. Dezember 1968 in New York an einem Herzversagen
starb.
Sechs Jahre zuvor erhielt er 1962 den
Nobelpreis für Literatur.
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