Es dauert nicht mehr lange, dann geht die Vorauswahl zum Eurovision Song Contest los. Diese steht unter dem Motto „Österreich rockt den Song Contest“. Zwar klingt dies ganz nett, aber was soll das bringen. Noch kenne ich weder die Bewerber noch deren Lieder, aber eins weis ich: Es ist komplett unnötig.
Meine destruktive Haltung zum Song Contest liegt nicht daran, dass ich diesen ablehne. Ganz im Gegenteil, ich halte diesen Bewerb für eine großartige Idee. Doch leider ist der Euro Vision Song Contest herunter gewirtschaftet.
Erstens fließt zu viel Bühnenshow in die Entscheidung mit ein. Es sollte um die Musik gehen und nicht darum, welcher Bewerber die besseren Tänzer hat. Immerhin ist es ein Song Contest und keine Tanzshow.
Weiters stört mich das Abstimmungsverhalten einiger Länder. Die Punkte bleiben in der eigenen Region. Die Balkanstaaten puschen sich gegenseitig. Genauso ist es auch in Skandinavien, im Baltikum und anderen Regionen Europas.
Deshalb lehne ich den Euro Vision Song Contest in seiner derzeitigen Form ab. Erst wenn sich etwas ändert, könnte sich am Niveau dieses Bewerbes wieder etwas zum Besseren verändern. Um dies zu bewerkstelligen, sollten nur Musiker auf der Bühne stehen. Keine Tänzer oder dergleichen. Außerdem sollten die Zuschauer nicht erfahren, wer für welches Land antritt. Drittens sei auch zu überlegen, ob an der Punktevergabe etwas zu verbessern sei. Möglicherweise eine Kombination aus Jury und Publikum.
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